Im Frühjahr etablierte sich Gestüt Auenquelles Glad Panther (Foto) mit seinem Erfolg im Frühjahrs-Preis des Bankhauses Metzler auf dem Niederräder Kurs in der Spitzengruppe seines Jahrgangs. Nach einer mitreißenden Kampfpartie schnappte der Panther mit den letzten Galoppsprüngen zu, verwies Saphir auf Rang zwei.
Genau dieser Saphir hatte dann im Bavarian Classic von München das bessere Ende, als der Auenqueller auf Rang fünf über die Linie kam.
Dann ging es zum Blauen Band, Glad Panther spielte keine Rolle, auch nicht im Oettingen-Rennen, wo ein Versuch über die Meile keine zählbare Ausbeute brachte. Nun kehrt der von Uwe Ostmann trainierte Gald Panther mit Daniele Porcu im Sattel an die Stätte seines größten Erfolges zurück. Es gibt nicht wenige Fälle, dass sich Pferde genau dort wieder ihrer Bestform erinnern.
Die brachte Querari in Iffezheim, als er mit einer großartigen Speedleistung im Preis des Casino Baden zum Zuge kam. Nach zwei zweiten Plätzen auf Gruppe-Ebene war dieser Listen-Treffer eine zudem völlig verdiente Angelegenheit. Im Grunde ist der erste Erfolg des Wöhler-Schützlinges auf Gruppe-Ebene längst fällig. Für den immer noch verletzten Eduardo Pedroza verpflichtete man Johan Victoire.
Zu den unglücklichen Verlierern der Großen Woche von Iffezheim zählte Walzertraum. Als er im Preis der Sparkassen-Finanzgruppe endlich auf freie Bahn kam und in die Entscheidung geworfen wurde, hatet Wiesenpfad vorne alle unter Dach und Fach gebracht. Es war aber eine spürbare Steigerung des Schlenderhaners gegenüber das Jahresdebut in Hamburg zu verzeichnen gewesen.
Es ist bestimmt nicht auszuschließen, dass Walzertraum im Euro-Cup auf den Spuren seiner Mutter wandeln kann, die 2002 in Frankfurt zum Zuge gekommen war. Im Sattel wird am Sonntag Stephen Hellyn sitzen, da Adrie de Vries sich für den Renntag in Düsseldorf entschieden hat. Begleitet wird Walzertraum von seinem Trainingsgefährten Iolith, der in Iffezheim gegen Querarai nur knapp unterlag und sicherlich auch hier nicht zu unterschätzen ist.
Die aus München aufgebotene Adolfina wäre nach letzten Eindrücken schon eher eine Überraschung, doch darf man einen Vertreter aus dem in dieser Saison überragend agierenden Quartier von Wolfgang Figge nie unterschätzen.
Daveron verkaufte sich im Bremer Gruppe-Rennen als Vierte nicht verkehrt, wenngleich sie keine Siegform anmelden konnte. Röttgens Ephigenie hat erst drei Starts absolviert, zuletzt kam sie bereits auf Listen-Ebene zum Zuge. Wo sie steht, dies muss sie am Sonntag bei ihrem Erstauftitt auf Gruppe-Ebene zeigen.
Dreijährig ist auch Norderney, die zuletzt in Deauville vor einer sehr anspruchsvollen Aufgabe stand. Nach einem vierten Rang in den German 1000 Guineas und Platz drei in Hamburgs Gruppe-Stuten-Event, es siegte Night Magic vor Miss Europa, zählt die Bona-Stute allemal zur Spitzengruppe ihres Jahrgangs.











