Auch wenn in den sieben Rennen am Sonntag in Leipzig größtenteils der Basissport angesprochen wird, so könnte sich dennoch der Weg zum Scheibenholz lohnen. Christian Sprengel (Foto) bietet mit seiner sechsjährigen Big Shuffle-Stute Hashbrown in einem Altersgewichtsrenenn über die Meile eine hoch interessante und sehr veranlagte Starterin auf.
Sie konnte zwar in Baden-Baden als stark berücksichtigtes Pferd nicht viel bewegen, steuert in Leipzig aber eine deutlich leichtere Aufgabe an und sollte sich schnell rehabilitieren können, wenn man auch an die gute Vorstellung aus Bad Doberan denkt, als sie nur einem Klassepferd wie Auvano unterlag. Zudem wird die Sechsjährige von Tom Schurig geritten, der eine Gewichtserlaubnis von drei Kilogramm in Anspruch nehmen kann.
Sechs Gegner trifft Hashbrown an, von denen der nun von Roland Dzubasz trainierte Midnight Trading ebenso wie der Zschache-Dreijährige Pachomius interessant erscheinen. Zwei Ausgleiche III werden ferner angeboten.
Super Hector setzte sich noch vergangene Woche in Dresden im GELOS-Triumph mächtig in Szene, könnte für seinen Betreuer Christian Zschache gleich noch einen nachlegen. Das zu tragende Gewicht von stattlichen 67 Kilo im Ausgleich III wird durch die junge Amateurrennreiterin Jana Forster, die drei Kilo Gewichtserlaubnis mitbringt, zwar deutlich reduziert, doch muss der Surako-Sohn noch immer ein stattliches Gewicht tragen.
„Wir sind schon recht zuversichtlich, da sich Super Hector toll in Form präsentiert hat. Er kann sicher wieder gut abschneiden“, sagt Besitzertrainer Christian Zschache, dessen Pferde unverändert in toller Form agieren und der immer zu beachten ist.
Fasold könnte für die Thiel-Familie in einem weiteren Ausgleich III über 2000 Meter interessant ein. Der Pursuit of Love-Sohn ist in diesem Jahr schon elf Mal unterwegs gewesen und konnte dabei bereits zwei Siege einfahren.
Er befindet sich unverändert toll auf dem Posten und wir dam Sonntag von Jose Luis Silverio gesteuert werden. Zu achten hat er bestimmt auch auf Fiftys Brother, der für Peter Hirschberger antritt und dem Derbyjahrgang angehört.
Der Monsagem-Sohn gewann in Dresden in toller Manier, hat sich in seiner noch recht jungen Karriere immer weiter steigern können. Pavel Hlavaty ist der Steuermann des Monsagem-Sohnes, der bestimmt für einen Treffer im Ausgleich III gut genug ist, sich vielleicht ja schon am Sonntag gegen seine fünf Gegner behaupten kann.
Die Starterfelder sind insgesamt doch erneut recht übersichtlich ausgefallen, was sicher auch daran liegt, dass Hoppegarten am Samstag einen Renntag veranstaltet.










