9128 Besucher erlebten bei hervorragenden äußeren Bedingungen (zumindest bis zur 9. Tagesprüfung, dann setzte strömender Regen ein) mit Temperaturen von über 30 Grad einen facettenreichen dritten Renntag der Großen Woche. Zum Auftakt der 10 Rennen-Karte, die ganz im Zeichen der Familien stand, gab sich der Jockeynachwuchs von morgen in der 4. Derby-Revanche der Ponys die Ehre. Standesgemäß siegte dabei die fünfjährige Ponystute Montini für Xem Lanslots aus Balen in Belgien.
Siegreiter war Robin Weber, der, obwohl er mit seiner Stute weite Wege gehen musste, sich gegen Millenium(Vinzenz Schiergen) und Reggaereef (Vanessa Baltromei) durchzusetzen vermochte.
Im mit etwas Verspätung (Ado La Menace wurde vor dem Start reiterlos und nahm am Rennen nicht teil) abgelassenen Preis des Alten Schlosses, einer Kategorie F-Prüfung, gab es anschließend keine Opposition für den erstmals unter der Ägide von Torsten Mundry vorgestellten All the Winds (der Fuchshengst stand zuvor bei Andreas Wöhler).
Mit Leichtigkeit löste sich der mit viel Vertrauen angetretene Samum-Sohn (22:10), der bereits eine Listenplatzierung vorzuweisen hat, von Denango und dem belgischen Gast Venetian Dancer.
Im Preis von Mannheim ging der Sieg nach Neuss. Trainerin Katja Gernreich durfte sich über einen sehenswerten Ritt der wiedergenesenen Steffi Hofer beim leichten Zwei-Längen-Erfolg auf der Mönchhoferin Ostella freuen. Zweiter wurde der lange führende Arratino (Trainer Wolfgang Figge) vor Andine.
Noch im Frühjahr scheiterte der vierjährige Wallach Wild Bill Tracey an dem Badener Doppelsieger Merignac. Dann jedoch gab es für den vierjährigen Wallach aus dem Stein-Schomburg-Besitz kein Verlieren mehr. Und auch im Sachsen Weimar-Rennen, einem Ausgleich III über 1000 Meter, stiefelte der zuverlässige Sprintspezialist wieder seinen Gegnern Aradia und Acition Lion auf den Plätzen leicht davon.
Hoppegartens Erfolgstrainer heißt Roland Dzubasz. Aus diesem Quartier stammt Mauritino, der den 21: 10 Favoriten Perfect Season im Preis der Vogesen unter Alexander Pietsch keine Chance ließ und bereits seinen vierten Saisontreffer landen konnte. Die ebenfalls stark gewetteten Simonas und Anton Chekhov enttäuschten hingegen.
In der Wettchance des Tages, dem Preis des Oberrheins, zahlte die Viererwette in der Reihenfolge Gangster – Party Frock – Lord Sandicliffe – Tomato Finish 37.491:10 Euro.
Das Hürdenrennen über 3.300 Meter, der Preis vom Rhein, ging an Jenissej unter Dirk Fuhrmann für Championtrainer Christian von der Recke (Foto) und Besitzer Bernd Raber, und das bei strömendem Regen. Dabei bedeutete dieser Erfolg gleichzeitig den 500. Trainersieg für Recke über Sprünge und den 100. Treffer für Besitzer Bernd Raber.
Leider brach der Umsatz am Dienstag völlig ein. Rechnet man das stark bewettete Ponyrennen (22.000 Euro Gesamtumsatz bei einem Außenanteil von 10.000 Euro) nicht mit ein, dann wurden in den übrigen neun Rennen 512.465 Euro umgesetzt. Die Außenwette erreichte 146.992 Euro, was ein Plus von 15 Prozent ist.
Doch ganz anders sah es in der Bahnwette aus. Hier kamen (wieder ohne das starke Ponyrennen) 365.473 Euro zusammen (Vorjahr: 553.798 Euro), ein erheblicher Rückgang von 34 Prozent! Im Grupperennen waren die 54.000 Euro gesamt schon sehr schwach!










