Quijano (Foto) gegen Lauro. Wer ist der Bessere? Am Samstag wird diese Frage im Sword Dancer Invitational, einer 500.000 Dollar-2400 Meter-Prüfung in Saratoga beantwortet. „Quijano ist seit seinem letzten Auftritt im Belmont Park in den Man o’War Stakes gleich in Übersee geblieben‘, erklärt Racing Maganer Simon Stokes.
‚Ilke Hildebrand, seine ständige Begleiterin, die ihn ja bestens kennt, betreut ihn gewohnt professionell. Es läuft alles planmäßig ohne Probleme. Quijano hat auf der Innenbahn der beiden Gras-Tracks eine zufriedenstellende Arbeit abgeliefert. Nimmt man die klimatischen Verhältnisse, die er schon mehrfach durch seine Dubai-Reisen oder in Hong Kong kenngelernt hat, dürfte das für ihn kein Hindernis sein, eine gute Vorstellung abzuliefern“.
In den Staaten landete Quijano jüngst im New Yorker Belmont Park hinter Amerikas wohl bestem Grasbahnpferd Gio Ponti auf der 2200 Meter-Strecke in den Man o’War Stakes auf Platz 3. Der Christophe Clement-Schützling Gio Ponti wertete diese Form jüngst als Arlington Million Sieger noch einmal auf.
Sein ständiger Reiter Asterblüte-Stalljockey Andrasch Starke wird ihn in Saratoga auch wieder reiten.
Ebenfalls engagiert ist in dieser Prüfung Lauro, dessen Besitzer Manfred Ostermann sich jüngst zuversichtlich zeigte, was einen Start in Saratoga angeht: „Der Hengst befindet sich in blendender Verfassung. Er hat die Arbeiten zu unserer Zufriedenheit absolviert. Andreas Wöhler weilt vor Ort und verfolgt die Vorbereitung.‘
Jorge Chavez wurde erneut als Jockey engagiert. Jüngst zeigte der Monsun-Sohn seine bisher stärkste Leistung in den Staaten, als er in der höchsten Kategorie, den United Nation Stakes, Zweiter hinter Presious Passion wurde.
Ein weiterer interessanter Opponent sollte der Acatenango -ohn und vom Gestüt Görlsdorf gezogene Musketier sein, der bei seinem letzten Auftritt als Runner-up zu Gio Ponti seine bisher beste Leistung zeigen konnte.
Drei Grade I-Erfolge konnte Robert Riboudos Saratoga-Hoffnung Grand Couturier bis dato an seine Fahnen heften, der Sechsjährige gilt als absoluter Bahnspezialist und steht vor einem möglichen Hattrick, gewann er doch das Sword Dancer Invitational bei seinen letzten beiden Auftritten 2007 und 2008.
Ein weiterer Gegner des deutschen Duos ist der mittlerweile 10-jährige Veteran Better Talk Now, der bereits im Jahre 2004 in dieser Grade I-Prüfung zu punkten vermochte und einem dritten Platz zu Gio Ponti in den Manhattan Stakes aufhorchen ließ.
Einen weiteren interessanten Farbtupfer aus europäischer Sicht bietet Prix Vicomtesse Vigier-Sieger Americain. Der von den Wertheimer-Brüdern gezogen Dynaformer-Sohn steht vor seinem ersten Auftritt für Trainer Todd Pletcher. Zehn Kandidaten umfasst das Feld.











