Vor kurzem gab der Ittlinger Larello sein Rennbahn-Debüt in München. Der Tiger Hill-Sohn aus der Verwandtschaft der Derbysieger Lando und Laroche galt auf Anhieb gegen bereits empfohlene Konkurrenten als 17:10-Favorit in einer Dreijährigen-Konkurrenz.
Offenbar waren aus dem Stall von Trainer Andreas Wöhler gute Trainingsleistungen in Umlauf. Und der Hengst enttäuschte seine vielen Anhänger nicht und setzte sich mit stattlichen vier Längen durch, wurde auf der 2200 Meter-Distanz immer überlegener.
Das neue Rennsystem gibt Larello nun am Freitagsrenntag in Hoppegarten die Gelegenheit, es in einer ähnlichen Prüfung (allerdings über 2000 Meter) erneut zu versuchen. Drei Kilo Aufgewicht sollten einen weiteren Treffer des offenbar sehr veranlagten Hengstes kaum verhindern können. Zumal Champion Eduardo Pedroza (Foto) sich wieder in den Sattel schwingt. Seine Form könnte besser nicht sein, hat er doch längst wieder die Pole-Position der Statistik ergattert.
Roland Dzubasz´ Seriensieger Auvano könnte in einem Altersgewichtsrennen trotz des hohen Gewichts wieder zum Zuge kommen, ist ebenfalls einer der Profiteure des neuen Rennsystems. Früher hätte man solche Pferde nur schwer platzieren können. Allerdinmgs droht mit Offshore starke Konkurrenz aus dem eigenen Stall.
Sportlich den höchsten Stellenwert besitzt allerdings der Ausgleich II über 1800 Meter. Auch hier stellt Andreas Wöhler den veremeintlichen Favoriten. Denn der Fährhofer Indomable (Eduardo Pedroza) machte nach langer Pause noch nicht den geringsten Fehler, landete zwei Siege in Serie, wobei der Kölner Erfolg in der tieferen Klasse richtungsweisend, weil überlegen ausfiel. Auch in der ungleich anspruchsvolleren Aufgabe ist ihm zu rechnen.
Zu den sechs Galopprennen kommen noch zwei rabrennen hinzu, was die gute Zusammenarbeit mit der ebenfalls in der Hauptstadt beheimateten Sulky-Fraktion unterstreicht.
MH










