Viereinhalb Längen hinter Night Magic belegte Soberania Platz zwei in der Diana. Auf einen Schlag waren die schwächeren Leistungen aus Hoppegarten und Dortmund vergessen. „Der Trainer hat uns schon nach dem Maidensieg in Frankfurt gesagt, dass sie in der Diana nach vorne laufen wird, hatte immer Mumm auf die Stute.
Daher haben wir auch nach den zwei Niederlagen am Ziel Diana festgehalten. Auf dem passend weicheren Boden hat sie wieder ihr wahres Können gezeigt“, heißt es aus dem Karlshofer Besitzerlager um die dreijährige Stute.
Ein Jahr nachdem das Gestüt Karlshof mit Baila me Platz drei in Deutschlands wichtigstem Stutenrennen belegte, war nun der zweite Rang an der Reihe. Und wo geht es mit der Stute aus einer Dashing Blade-Schwester des aktuellen Gruppe II-Siegers Schiaparelli weiter?
„Sie wird zunächst eine Pause erhalten. Jockey Mirco Demuro sagte uns, dass er ihr ein hartes Rennen gegeben hat und empfahl uns nun erst einmal vier Wochen ruhiger zu machen. Der Reiter ist davon überzeugt, dass sie in diese Liga gehört und sich noch steigern wird“, erläutert Holger Faust, Racingmanager der Karlshofer Pferde.
„Sie hat eine Nennung für den Preis von Europa erhalten. Das Hauptziel ist aber der Premio Lydia Tesio in Rom, ein Rennen, welches uns der Jockey für Soberania nahegelegt hat. Über ein Grupperennen auf unserer Heimatbahn in Frankfurt könnte sie das Rennen anpeilen. Auch für den Prix Vermeille wird sie wohl genannt werden“, so Faust weiter.
Soberanias jüngerer Bruder wird in diesem Jahr in England auf die Auktion gehen. Während Soberania von Deutschlands Superstallion Monsun stammt, hat auch der Jährlingshengst mit dem Arc-Sieger und bisher auch als Stallion gut eingeschalgenen Dalakhani einen prominenenten Vater.











