Vom letzten Platz flog Eckhard Saurens Quo Dubai (Foto) im Idee Deutschen Derby heran und belegte Rang fünf, ergatterte damit sogar noch ein Preisgeld. Man war hochzufrieden, zumal die 2400 Meter-Distanz nicht unbedingt die Idealstrecke für den Dubai Destination-Sohn gewesen sein dürfte.
Zuvor in München und Frankfurt hatte der Hengst ordentliche, wenn auch nicht überragende Vorstellungen abgeliefert.
Schlagartig erhöhte sich der GAG des Dreijährigen auf 93 Kilo, womit er am Sonntag im Großen Preis der Eilert-Bauunternehmung – 19. BBAG Auktionsrennen Hannover auf der Neuen Bult voraussichtlich die Favoritenrolle übernehmen sollte. Bei der Jockey-Wahl überließ man nichts dem Zufall und engagierte keinen Geringeren als Andrasch Starke.
Allerdings: Der Top-Reiter muss 60 Kilo auf die Waage bringen und damit eines der Höchstgewichte, womit er einige Kilos weggeben muss, was schon so manchem Ass in derlei Prüfungen zum Verhängnis wurde. „Er ist gut auf dem Posten, die Distanz spielt keine so große Rolle, aber das gewicht ist schon enorm“, erklärt Mario Hofer.
Mit demselben Gewicht geht auch Foscario in diese mit 50.000 Euro dotierte 2000 Meter-Prüfung in Hannover. Im GAG rangiert er vorerst zehn Kilo unter Quo Dubai, doch hat der Schützling von Roland Dzubasz sein Potenzial schon mehrfach angekündigt. Nach zwei Treffern in kleineren Aufgaben schien er am Derby-Tag ein Auktionsrennen auf 200 Meter weiterer Strecke schon für sich entscheiden zu können, ehe er in den letzten Galoppsprüngen doch noch von Schiller Danon festgenagelt wurde.
Andreas Trybuhls Exotic Dream gab als Fünfte ebenfalls keine schlechte Figur ab, versucht nun die Revanche. Im Derby landete der von Waldemar Hickst vorbereitete Egon für den Stall Domstadt als Neunter schon hinter Quo Dubai, sorgte dennoch dank seines einprägsamen Namens für großes Medieninteresse.
Die zweite Waffe des Stalles ist Attila Sher Danon, ein deutlich verbesserter Kandidat, der als Dritter im Großen Preis der Sparkasse Dortmund hinter Daring Tiger und Panyu durchaus überzeugte, seither aber pausiert hat.
Interessanterweise sitzt Stalljockey Andreas Suborics auf Attila Sher Danon, während Adrie de Vries für Egon mit einem Kilo Mehrgewicht gebucht wurde.
Im Endkampf erwarten darf man auch den von Andreas Wöhler trainierten Sommerberger Derrwisch, der sich als Vierter im Tschechischen Derby nicht übel hielt und auch auf der kürzeren Distanz zu beachten bleibt. Die übrigen Teilnehmer müssen nach Klasse vorerst ein wenig zurückstehen.











