Am Samstag ist Dresden Alleinveranstalter in Deutschland. Es werden eine Reihe von Spitzenkräften im Rennsattel vor Ort sein. Man denke nur an den in ganz großer Form agierenden Champion Eduardo Pedroza (Foto), der quasi schon Stammgast hier ist. Für seinen Chef Andreas Wöhler steigt der gebürtige Panamese auch in der über 1400 Meter führenden Zweijährigen-Prüfung in den Sattel, die exzellent besetzt ist.
Friedrich Niedergassels Wild Pearl ist die Hoffnung des Erfolgsteams aus Ravensberg. Und diese Königstiger-Tochter gehört bei ihrem Einstand sicher auf jeden Wettschein, denn sie besitzt eine Nennung für das Kronimus-Rennen auf Listen-Ebene bei der Großen Woche in Iffezheim. Um dort mit von der Partie sein zu können, muss sich die Stute in Dresden sicher schon empfehlen.
Gefährlichster Gegner könnte der von Peter Schiergen aus Köln entsandte Country Reel-Sohn Go Country sein, der bei seinem Debüt in Hamburg zwar nur im Mittelfeld landete, doch kommen die Youngsters aus dem Asterblüte-Stall inzwischen immer besser auf Touren, wie ein Sieg und ein Ehrenplatz am vergangenen Wochenende beweisen. Filip Minarik steigt in den Sattel des in vielen Auktionsrennen und im Preis des Winterfavoriten genannten Hengstes.
Die Ställe aus den Neuen Bundesländern lassen den Veranstalter nicht im Stich und sind überaus stark präsent, werden sicherlich nicht ohne Hoffnungen antreten.
Die beste Handicap-Klasse zeigt sich im Ausgleich III über 2000 Meter eines ansonsten von Basissport geprägten Nachmittages mit sieben Rennen inklusive einer Wettchance des Tages (10.000 Euro in der Viererwette als Garantie). Hier könnte Eduardo Pedroza erneut ganz weit vorne landen, denn er reitet Easy Goin aus dem Stall des Müncheners Dieter Ronge. Nach dem starken Ansatz auf der Heimatbahn wird man den Gast sicher nicht mehr unterschätzen dürfen.










