Auf der Meile gibt es in Europa, vielleicht sogar auf der Welt, keine bessere Stute als sie. Die von Freddy Head für den Stall Wertheimer trainierte Anabaa-Tochter Goldikova bewies am Sonntag im Prix Rothschild, dem Gruppe I-Rennen auf der Geraden Bahn in Deauville, einmal mehr ihre Klasse, gewann das 250.000 Euro-Rennen in leichter Manier.
Nachdem sie unterwegs gleich an zweiter Stelle hinter ihrer Pacemakerin Only Green gelegen hatte, ging Olivier Peslier mit der Vierjährigen rund 600 Meter vor dem Ziel an die Spitze und löste sich gleich auf großen Vorsprung von den Gegnern.
Zwar kam Elusive Wave auf den letzten Metern noch einmal näher, doch hatte Olivier Peslier auf Goldikova, für die es der fünfte Gruppe I-Sieg war, und die das Rennen auch schon im Vorjahr gewonnen hatte, seine Bemühungen auch längst ziemlich eingestellt.
‚Wir waren schon wie in England zuletzt wieder sehr optimistisch. Die Stute ist einfach ein absolutes Ausnahmepferd. Der Prix Jacques le Marois könnte nun auf dem Programm stehen. Das Fernziel ist natürlich die Breeders‘ Cup Mile‘, so Freddy Head nach dem Triumph in Deauville.
Keine Chance hatten Jürgen Winters Reggane, die sogar als zweite Favoritin ins Rennen gegangen war, und die Ex-Hachtseerin Lady Marian mit Frankie Dettori. Sie belegten die Plätze sechs, bzw. sieben.
Im Rahmenprogramm gab es erneut einen deutschen Sieg, als der von Andreas Wöhler trainierte Wallach Win for Sure unter Maxime Guyon ein mit 33.000 Euro dotiertes Altersgewichtsrennen auf der Meile gewann. Als 34:10-Favorit kam der Fährhofer leicht zum Zuge und verdiente 16.500 Euro.











