Saba Dancer heißt das Pferd mit Deutschands Super-Lunge. Der von Marion Rotering trainierte Wallach gewann am Freitag, beim zweiten Tag des Ostsee-Meetings, den Preis der OSPA, Deutschlands längstes Flachrennen. Unter Andreas Göritz kam der Banyumanik-Sohn in dem 3600 Meter-Ausgleich III gleichzeitig zum ersten Sieg in seiner Karriere.
Nach einem Rennen aus dem Vordertreffen hatte der 30:10-Favorit am Ende leichtes Spiel mit dem Pacemaker Lübbo, hinter dem deutlich zurück Sambucca Platz drei belegte.
Der Ausgleich II über 1300 Meter, das höchstdotierte Rennen des Tages, wurde eine Beute des von Sascha Smrczek trainierten Nightdance Honor. Der Neukauf des Stalles Ramon (72:10) gewann unter Henk Grewe nach einem Rennen aus dem Vordertreffen leicht gegen Serevi und Winter Shuffle, hinter dem die Favoritin Irika erst als Vierte über die Linie kam.
Einen Doppelsieg für den Stall Juka gab es im Verkaufsrennen, in dem nur vier Pferde an den Start kamen. Inambari schlug unter Adrie de Vries seinen Stallgefährten Orlik, der unter Ersatzreiter Eddie Pedroza lange geführt hatte. Der Champion war für Steffi Hofer (Foto) eingesprungen, die sich beim Aufgalopp mit Orlik die Nase gebrochen hatte.
Ausgesprochen erfolgreich agierten einmal mehr die Benelux-Gäste, die sich die ersten beiden Prüfungen sicherten. Dabei saß Pascal van de Keere sowohl auf der aus Belgien angereisten Kalypso Queen, als auch auf dem niederländischen Gast Bravo Bolivar. Dessen Traingsgefährte Coffs Harbour gewann unter Filip Minarik noch das letzte Rennen, womit Trainer Kevin Davies ebenfalls zu zwei Treffern kam.
Kurios: im Ponyrennen wurde beim Einlauf Jinja – Chipsy – Joy sowohl die Zweier- als auch die Dreierwette nicht getroffen. Bei einem ganz starken Besuch wurden insgesamt rund 130.000 Euro umgesetzt.










