Ein alter Bekannter meldet sich am Freitag in Bad Doberan zurück: Mit seinen dreizehn Jahren ist Standby Dancer nicht nur der älteste Teilnehmer in Deutschlands längstem Flachrennen, sondern auch der Titelverteidiger in dieser über 3600 Meter führenden Prüfung, die als Ausgleich III gelaufen wird und eine Dotation von 6.000 Euro aufweist.
Damals hieß der Besitzer noch Walter Kohler, zu Hause im badischen Rheinmünster. Der Schützling von Dr. Andreas Bolte (Foto) tritt zur Titelverteidigung wieder mit Fabian Xaver Weißmeier an, mit dem er sich bestens versteht.
Einer, der ebenfalls anlässlich eines Meetings aufgetrumpft hat, ist der von Besitzerin Martina Grünewald vorbereitete Lübbo, der während der diesjährigen Tage in Hamburg über 2800 Meter siegte und seinem Anhang eine hohe dreistellige Quote eingebracht hatte. Er tritt wieder unter seinem damaligen Reiter Eddie Pedroza an.
Handy Ben kehrt nach drei Starts im Hindernissport wieder auf die Flachen zurück und dürfte als Spezialist für weite Wege eine gute Chancen geltend machen können, was auch für Saba Dancer gilt, der damals in Hamburg Platz zwei hinter Lübbo erreicht hatte. Im Ausgleich II strebt Irika nach den Rängen drei und zwei nun Platz an.
In der tieferen Klasse hat die Stute aus dem Hannoveraner Quartier von Hans-Jürgen Gröschel bereits zweimal die Konkurrenz hinter sich gelassen, trifft in Winter Shuffle auf einen Gegner, der sich in absoluter Hochform befindet und sowohl beim Iffezheimer Frühjahrs-Meeting als auch beim Derby-Meeting in dieser Klasse die Nase vorne hatte.
Neben der Prüfung für die Dreijährigen, die eine sehr interessante Besetzung gefunden hat, steht auch ein Verkaufsrennen auf dem Programm. Hier will Inambari, der drei Jahre ältere Bruder von Irika erste Amortisation für seinen neuen Besitzer hereinholen, denn der siebenjährige tritt für den Stall Juka und Trainer Hans Walter Hiller an.










