Ein wahrhaft riesiges deutsches Aufgebot trat am Dienstag in Paris, genauer gesagt in Maisons-Laffitte an. Die beiden prominentesten Namen waren dabei Ruten und Shawnee Saga, die im Prix du Carousel, einem Listenrennen über 3100 Meter (52.000 Euro) an den Start kamen. Doch das deutsche Duo belegte im Sechserfeld die letzten beiden Plätze.
Andreas Löwes Ruten (Jiri Palik), der lange in vorderer Linie gelegen hatte, wurde Letzter, Shawnee Saga (Dominique Boeuf) aus dem Stall von Werner Baltromei wurde Fünfter, verdiente damit immerhin noch 2.600 Euro.
Gingen die deutschen Pferde hier noch leer aus, so gab es davor und danach aber auch noch einen Erfolg für die deutsche Equipe. Für den ersten Treffer sorgte Penjabi, ein Dreijähriger aus dem Stall von Ralf Rohne, der als 137:10-Außenseiter in einem Course E-Rennen über 2600 Meter, dotiert mit 24.000 Euro (12.000 dem Sieger), triumphierte. Zweieinhalb Längen Vorsprung hatte der Kouroun-Sohn im Ziel.
Für den zweiten deutschen Treffer sorgte ebenfalls ein Vertreter des Derbyjahrgangs. Dabei handelte es sich um die von Mario Hofer (Foto) trainierte Stute Viva Agrippina, die unter Jeremy Croquevieille in einem Verkaufsrennen über 3000 Meter (18.000 Euro) nicht zu stoppen war. 69:10 gab es am PMU-Toto auf die Stute, die nach dem Rennen den Besitzer wechselte.
In einem Rennen für dreijährige Debütanten (1600 m, 24.000 Euro) kamen Three French Hens (M.Hofer), Al Batal (W.Baltromei) und Silver Lady (J.-P.Carvalho) auf die Plätze zwei, drei und vier.
Geld verdienten in einem Verkaufsrennen (1400 m, 18.000 Euro) dann auch noch Malachito (M.Hofer) als Vierter und Mill Lady (M.Trybuhl) als Fünfte.











