Am Schlusstag der 130. Bad Harzburger Galopprennwoche bietet die Traditionsbahn am Weißen Stein nochmals eine bunt gemischte Neun-Rennen-Karte ihren zahlreichen Besuchern an. Das einleitende Rennen richtet sich nach der Premiere am Donnerstag wiederum an die Kleinpferde, wobei sich Ponyrennen durchaus allgemeiner Beliebtheit erfreuen und auch entsprechend bewettet werden.
Daneben kommen neben den sieben Flachrennen als spektakulärer Höhepunkt und immer wieder in der Publikumsgunst hoch angesiedeltes Seejagdrennen zur Austragung. Auf der 3550 Meter-Strecke müssen die Kandidaten im Preis der Bad Harzburger Bauwirtschaft nicht zuletzt ihre Schwimmfähigkeiten bzw. Erprobtheit unter Beweis stellen.
Stark erscheint in diesem Zusammenhang vor allen Dingen die zweiköpfige Delegation aus dem Quartier der Jerusalemer Trainerin Elfi Schnakenberg zu sein. Allegan (Foto) hat ihr Können dahingehend schon im vergangenen Jahr als Siegerin in dieser Prüfung bewiesen, zudem kam die mittlerweile Zehnjährige im Mai mit Listenlorbeer von der Oos zurück.
Die Stute scheint mit der Reife ihres Alters noch besser geworden zu sein und sich im wiederholten Frühling zu befinden. Aber auch Stallgefährte Glückstag weiß, wie es geht und hat sich mit einem bemerkenswerten Erfolg im höchstdotierten Jagdrennen Schwedens, dem dortigen Grand National sehr zur Freude seiner Trainerin hinlänglich empfohlen.
Gespannt sein darf man wohl auch auf den von Cornelia Schmock seit Monaten in glänzender Verfassung vorgestellten Supervisor, der nur noch gute Formen zu kennen scheint und dabei ein ernst zu nehmender Prüfstein für die Schnakenberg-Vertreter werden könnte. Nicht weniger interessant gestaltet sich dabei der als Ausgleich III gelaufene Preis der Salzgitter AG. Hier gibt sich Kamsin-Bruder Kohinoor nach seinem jüngst erzielten ersten Lebenserfolg an selber Stätte nochmals die Ehre.
Zu seinen Gegnern zählt neben dem in Hamburg für ‚Mr. 2000 Siege‘ Uwe Stoltefuß agierenden Merlon auch der frische Bahnsiegerin Icelady von Harzburgspezialistin Elfi Schnakenberg. Mit dem speziellen Harzburger Kurs ist auch Vorjahressiegerin Lintero Directa entsprechend vertraut.
Im Dreijährigen-Vergleich könnte sich der Sauren-Galopper Final Countdown für den Sieg ein ernsthaftes Wort mitsprechen während in der siebenten Tagesprüfung als für den Wetter sicher nicht unerwähnt bleibende Randnotiz ein Dreiwerwetten-Jackpot in Höhe von 6745,56 Euro zur Ausschüttung kommen wird.










