Das Starterfeld des Wettrennen des Jahres in Bad Harzburg ist spektakulär. 16 Pferde rücken in die Startmaschine dieses Ausgleich IV ein. Wer nach den 1850 Metern die ersten vier Plätze belegt, ist völlig offen. Allein die drei Pferde aus dem Championstall von Christian von der Recke sind nicht klar zu reihen.
Ist der frische Zweibrücken-Sieger Jenissej die Nummer eins, ist es mit Ucantmissme der Sieger aus Erbach oder gar der eher weniger in Frage kommende Askurant, der allerdings auch viele gute Formen kennt.
Ganz schwer auch die Frage, ob Nouvelle Amie mit Steffi Hofer (Foto) oder der von Andreas Helfenbein gerittene Intercom die erste Waffe im Hofer-Stall ist. Die Harzburg-Spezialistin Alesita mit dem Erlaubnisreiter Chan oder der von Josef Bojko gerittene Kampino – auch bei Elfi Schnakenberg ist für die Wetter schwer zu erkennen, wer das gemeinte Pferd ist.
Ein absolutes Wettrennen also, was mit der garantierten Ausschüttung von 50.000 Euro besonders die Liebhaber der Viererwette anziehen wird. Aber auch weitere Pferde im Feld haben allererste Chancen. Zuerst zu nennen ist Jallah, die frische Siegerin, die sich nach zahlreichen Verletzungsproblemen, nun von ihrer besten Seite zeigte und Uwe Stoltefuß seinen 2000. Sieg schenkete.
Besitzer ist der passionierte Galoppbesitzer und Architekt Felix R. Bergmann, der gleichzeitig als Vizepräsident des Rennvereins viel zum gelingen des Meetings beiträgt. Aber auch der große Stall von Peter Schiergen, der am Mittwoch mit seiner ganzen Familie im Harz angereist ist, stellt mit der Amerländerin Quadranta eine Mitfavoritin.
Die Stute war beim ersten Start in Harzburg Dritte und wird sicher einen großen Anhang finden.Von den Außenseitern sind einige zu nennen: Dark Fellow, Albarello, Quanera und Rickard, aber auch der für Buchmacher Albers laufende Stieglitz. Fragen über Fragen. Die Wetter werden sich an Ihrem Mumm orientieren, viele Pferde kombinieren, ein Pferd stellen und mehrere andere dazu nehmen – alles Wege zu einem sehr lukrativen Treffer.











