Am Samstag werden die ersten Superhandicaps in der 129jährigen Geschichte des Harzburger Rennvereins ausgetragen. In der ganzen Stadt und im Umfeld der Rennbahn am „Weißen Stein“ fiebern die Rennfans dem Höhepunkt der 130. Harzburger Galopprennwoche entgegen. Jedes dieser drei Handicaps ist mit 22.222 Euro dotiert und wird über 1850 Meter gelaufen.
„Eine innovative Idee, die ich Klasse finde“, machte Championtrainer Christian von der Recke (Foto) schon bei Bekanntwerden der Idee deutlich.
Im Großen Preis der Nord/LB – dem als Ausgleich II ausgeschriebenen Superhandicap (sogar der Sechste kassiert noch 666 Euro) treten neun Kandidaten an. Champion Eduardo Pedroza reitet den frischen Hamburger Sieger Earlsalsa aus dem recke-Stall.
Der Hauptgegenspieler von Earlsalsa, für den die Distanz durchaus noch etwas weiter sein könnte, ist sicherlich Running Ernie, der auch siebeneinhalb Kilo weniger Gewicht zu schleppen hat.
Christian Sprengel verstand es, den Eden Rock-Sohn glänzend zu managen. Sieben seiner 18 Auftritte gestaltete der Wallach zu Siegen. Allein dreimal punktete er in der laufenden Saison, zuletzt ebenfalls in Hamburg. Nun bekommt Filip Minarik den Ritt.
Diese beiden Kandidaten werden am Toto sicher den meisten Anhang finden, wobei auch Abacco mit seinem Treffer in Baden-Baden bewies, dass er längst noch jicht zum alten Eisen gehört. Die Stallform von Trainer Christof Schleppi könnte kaum besser sein. Szymon Jadwiczczak kennt den Neunjährigen bestens.
Der Frontrenner Serrato (Jiri Palik) verkaufte sich in einem starken Hamburger Handicap gut genug, die Leistung wurde gerade noch deutliuch aufgewertet. Da könnte Uwe Stoltefuß, der am Wochenende seinen 2000. Sieg markierte, ebenfalls vorne mitmischen. Sarkando (Steffi Hofer) und Tacamo (Andre Best) sind an einem guten Tag sicher denkbar, ihre letzte Form ist sicher kein Maßstab.
Bleibt als zweiter Recke-Vertreter noch Orlik (Anna-Katharina Bromann), der bei seinem Cuxhaven-Sieg am Sonntag allerdings wesentlich mehr tun musste als erwartet. Hier sieht es deutlichs schwerer aus, wenngleich er mit einem verlockenden Gewicht ins Rennen geht. Spy Glass (Jozef Bojko) und Diamond Diggins (Jermyte Lermyte) sind an einem guten Tag sicher ebenfalls nicht aus der Welt.
Im Ausgleich III versuchen sich zwölf Kandidaten, doch noch mehr Aufmwerksamkeit wird in der Neun-Rennen-Karte der Superhandicap-Ausgleich IV genießen, der mit 16 Pferden glänzend bestückt ist. Hier lockt ind er Viererwette der Jackpot des Jahres: 50.000 Euro gibt es als Garantie-Ausnahme, darin enthalten ist ein Jackpot von 25.722,22 Euro!










