Die Sport-Welt hat die Chancen der 17 Derby-Kandidaten genau unter die Lupe genommen. Hier ein kurzes Fazit, das wir auch den Lesern von GaloppOnline.de nicht vorenthalten wollen. ‚Echte Sieganwärter gibt es in diesem Jahr im Deutschen Derby nicht wirklich viele. Nach Form führt kein Weg an den Pferden von Jens Hirschberger vorbei, denn sie überzeugten bei ihren Siegen in den Trials doch sehr.
Adrie de Vries, der sicher keine leichte Wahl hatte, entschied sich mit Suestado (Foto) für den wohl sichereren Steher, doch als Union-Sieger ist auch Wiener Walzer für den Sieg gut, denn das Kölner Rennen ist in der Regel der am besten besetzte Derby-Test.
Stehen kann mit Sicherheit auch Saphir, doch so restlos überzeugt sind wir von ihm nicht, da in unseren Augen das Münchener Rennen nicht so viel wert war, wie die Union. Die gefährlichsten Gegner für das Schlenderhaner Duo sehen wir in Oriental Lion, der am Sonntag sicher nicht zum Pullen kommt, wie es in Köln der Fall war, und in der nachgenannten Bolivia.
Die dreijährigen Stuten scheinen hierzulande in dieser Saison sehr stark zu sein und man sollte bedenken, dass Bolivia in Hoppegarten vier Längen vor Night Magic war, die in Frankfurt als Saisondebütantin ihrerseits nicht weit hinter Saphir war. Eliot und Ordenstreuer gefallen uns von den Pferden aus der zweiten, bzw. dritten Reihe am besten. Von dieser Seite kann durchaus eine Überraschung kommen.‘








