Im Stall von Jens Hirschberger läuft derzeit fast alles rund. Zwei interessante Monsun-Söhne aus der Zucht und dem Besitz von Georg Baron von Ullmann bereichern den diesjährigen Hansa-Preis am kommenden Sonntag. Eine Woche vor der 140. Austragung des Blauen Bandes wird vor allen Dingen der Arc-Vierte von 2007, Getaway (Foto), eine große Fangemeinde auf sich vereinigen können.
Beide Pferde, neben Getaway stand auch der im vergangen Jahr im Deutschen Derby als Achtplatzierter gelaufene Soum in Frankreich, kamen jüngst aus dem Trainingsquartier von Andre Fabre in Chantilly in ihre Heimatzentrale zurück.
Die Formreferenzen eines Getaway sprechen für sich. Zwei internationale Gruppe II-Erfolge stehen auf der Habenseite des Monsun-Sohnes 2008. So gewann der Fünfjährige neben den Jockey Club Stakes in Newmarket auch den Grand Prix de Deauville, der ebenso Gruppe II-Lorbeer auf sich vereinigt.
Jeweils fünfte Plätze im Coronation Cup und im Grand Prix de Saint Cloud gegen die europäische Jahrgangsspitze sind natürlich ebenso entsprechende Ausrufezeichen. Für Getaway spricht ebenso, das er bei seinen jeweiligen Saisonerstauftritten in der Vergangenheit sich gleich siegfertig präsentieren konnte.
Auch wenn sich Stallgefährte Soum noch nicht in diesem Maße in den Vordergrund laufen konnte, sein letzter Start erfolgte vor Jahresfrist im Deutschen Derby, ist er als wenig geprüftes Pferd ein Dunkler im zwölfköpfigen Teilnehmerfeld.
Jens Hirschberger (Foto) meinte zu den Chancen seiner beiden Kandidaten: „Der Stalljockey hat sich für Getaway entschieden. Beide Kandidaten sind richtig gute Pferde und und hinterlassen beide in der morgendlichen Arbeit einen sehr guten Eindruck. Soum kenne ich noch als Zweijährigen, der damals schon sein Talent gezeigt hat, bevor er zu Andre Fabre ging.‘










