Wolfgang Figge (Foto) hat seine Pferde weitzerhin groß in Form. Am Samstagmittag gewann seine Stute Lady Alida in Mailand. Die Dreijährige, die zuletzt schon in Baden-Baden auf Listenebene als Siegerin überrascht hatte, setzte sich unter Stalljockey Karoly Kerekes auf der San Siro-Rennbahn in Mailand als 29:10-Favoritin im Premio Mario Incisa, einem Gruppe III-Rennen für dreijährige Stuten, dotiert mit 88.000 Euro, gegen Catch Wind und Oh Mambo Girl durch.
Nach den 2000 zu absolvierenden Metern hatte die Münchener Stute im Ziel einen Vorteil von dreieinhalb Längen gegenüber der Zweiten, war also ganz überlegen. Das war der bislang größte Erfolg von Lady Alida, die ohne Zweifel zu den besten Vertreterinnen ihrer Generation hierzulande zählt.
Die Golden Jubilee Stakes, das mit 450.000 Pfund dotierte Gruppe I-Rennen über 1200 Meter, am letzten Tag des Ascot-Meetings, sahen eine Reihe gefährlicher Gäste am Start. Doch es war der von Michael Bell trainierte 210:10-Außenseiter Art Connoisseur, der das Rennen im Lande halten konnte. Unter dem Ex-Schlenderhan-Jockey Tom Queally kam der Dreijährige vom letzten Platz und überrollte die Gegner.
Damit meldete sich der zuletzt schwach gelaufene Hengst wieder in seiner alten Form zurück, denn im letzten Jahr hatte er in Ascot schon die Coventry Stakes (Gr.II) gewonnen. Im Ziel war es ein Hals, den der Sieger gegenüber dem amerikanischen Gast Cannonball (Olivier Peslier) im Vorteil war. Dahinter kam mit Lesson in Humility ein weiterer Engländer auf Platz drei, hinter dem der 35:10-Favorit J J The Jet Plane aus dem Stall von Mike de Kock vor Sacred Kingdom nur Vierter wurde.











