Nur drei Tage nach dem Erfolg mit Wiener Walzer im Oppenheim-Union-Rennen trumpfte das Team Adrie de Vries (Foto)/Jens Hirschberger auch am Mittwoch in Köln auf. Denn gleich in der einleitenden Prüfung für Dreijährige landete man für Georg Baron von Ullmann wieder einen Volltreffer.
Verantwortlich dafür zeichnete in dem 2200 Meter-Rennen die Monsun-Tochter Glorybe, die erstmals mit Seitenblendern Start-Ziel auch mit der Favoritin La Buena und Exotic Dream keine Probleme hatte, immer sicher zulegen konnte (Video ansehen).
‚In der Arbeit hing sie immer etwas, daher haben wir zu diesme Hilfsmittel gegriffen‘, erklärte Jens Hirschberger.
Trotz einer einjährigen Pause brachte Sascha Smrczek das Kunststück fertig Varus auf Anhieb siegfertig vorzustellen. Start-Ziel war der Areion-Sohn in einer 1400 Meter-Prüfung ganz locker voraus.
Es gibt keine Unverlierbaren – das bewahrheitete sich in in einem Altersgewichtsrennen über die Meile. Denn die 14:10-Favoritin Sina kam einfach ein paar Schritte zu spät um den von Andrasch Starke rechtzeitig vorne losgeschickten Quilic (78:10) noch zu erreichen. Lediglich bis auf einen Hals reichte die Hickst-Stute noch an den Schimmel heran (Video ansehen).
Im 1850 Meter-Rennen für den Derby-Jahrgang hatte man sich auf einen Zweikampf zwischen Rum Chocolate und Gauner Danon eingestellt, doch der Schiergen-Vertreter baute völlig ab und wurde nur Vierter, während Rum Chocolate, eine Sholokhov-Tichter aus dem Stall von Andreas Wöhler auf Längen enteilte. Der stark debütierende Seehecht erreichte vor der tapferen Forever Nadine den zweiten Rang (Video ansehen).
Die Siegerin dürfte sicher ein Pferd mit Perspektive sein. ‚Sie hat in Baden-Baden noch Unreife gezeigt‘, hieß es von Seiten der Verantwortlichen.
Im Amateurreiten, dem 3. Lauf der Sport-Welt Talent-Trophy, gab es einen neuerlichen Treffer für den Badener Sieger Kara´s Boss (46:10), der für Besitzertrainer Christian Peterschmitt als Elfjähriger seinen zweiten Frühling erlebt und unter Timo Degel knapp gegen Adrenalin Rush und Skin Man hinkam.
Ebenfalls bereits ein Oldtimer ist mit seinem neun Jahren der im belgischen Oost-Stall beheimatete Gallier. Henk Grewe verwandelte seinen ‚Kistenritt‘ im unteren Handicap zur erstaunlichen Quote von 69:10.
Zum Abschluss setzte sich Dave Richardsons Tremolo (zweiter Sieg für Adrie de Vries) nach einjähriger Pause zur lukrativen Quote von 66:10 sicher vor Sacota und Bravo Bolivar durch. Der Umsatz konnte sich nach den sieben Prüfungen mit 130.000 Euro durchaus sehen lassen.











