Monsun-Tochter Stacelita gewinnt die ‚Diane‘ wie sie will

In der letzten Saison war im Prix de Diane mit Zarkava eine Wunderstute vorne. Das könnte 2009 auch der Fall sein. Denn in der Manier eines Ausnahmepferdes holte sich wie erwartet die 23:10-Favoritin Stacelita unter Christophe-Patrice Lemaire das mit 800.000 Euro dotierte französische Stutenderby in Chantilly. In der Geraden verabschiedete sich die Monsun-Tochter (Foto) nach einem Rennen aus dem Vordertreffen nach Belieben von der Konkurrenz.

Im Ziel hatte die Tochter der Soignee vier Längen Vorsprung vor ihrer Trainingsgefährtin Tamazirte, hinter der die Außenseiterin Plumania Dritte wurde. Das war ein erneuter Riesenerfolg für den in so bombastischer Form agierenden Stall von Trainer Jean-Claude Rouget, dessen Superstute also auch nach dem fünften Start ungeschlagen ist.

Den dritten Platz belegte der Top-Meiler Precious Boy aus dem Stall von Waldemar Hickst im Prix du Chemin de Fer du Nord, einem 1600 Meter-Rennen auf Gruppe III-Ebene.

Hinter dem von Gerald Mosse gerittenen Beacon Lodge und der Favoritin Sahpresa kam der Park Wiedinger, nachdem er zunächst an der Innenseite festsaß, außen noch stark auf und sicherte sich den dritten Rang. Die beiden weiteren deutschen Starter in diesem Rennen Setareh und Beltanus, hatten mit dem Ausgang des Rennens nichts zu tun.

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