Hughes: ‚Ich war mir immer sicher, dass wir es schaffen‘

Nach ihrem sechsten Rang in den englischen 1000 Guineas von Newmarket – ganz knapp vom dritten Platz entfernt – war es klar, dass Penny’s Gift (Foto) im ersten deutschen Stutenklassiker in der Favoritenrolle stehen würde. Auf 28:10 wurde sie schließlich heruntergwettet, doch ganz zuletzt geriet die große Anhängerschar der englischen Gaststute so richtig ins Schwitzen.

Nach einem Rennen von der Spitze aus geriet Penny’s Gift auf den letzten Metern mächtig unter Druck, wobei Fabiana noch bis auf einen Kopf auflaufen konnte. Auch Entre Deux Faux und somit die aus Frankreich entsandte Stute folgte auf der Linie ganz knapp zurück.

Sie hatte ab Mitte der Geraden die ersten Attacken auf Penny’s Gift gesetzt, wurde aber immer wieder abgewiesen. „Ich war mir eigentlich immer sicher, dass wir es schaffen würden“ hielt Richard Hughes fest und fügte an: „Die Stute ist eine unglaubliche Kämpferin.“

Wenige Meter weiter und Andreas Löwe hätte nach Portella, Shapira und Loita binnen sieben Jahren die vierte 1000 Guineas-Siegerin gesattelt. „Sie musste leider von ganz weit hinten kommen, auch noch ganz außen absetzen. Aber dann war es gewaltig, wie sie anpackte. Schade, dass es nicht ganz gereicht hat, aber Fabaina hat eine grandisoe Form gezeigt.

Aber irgendwie passt es zur aktuellen Form. Meine letzten sieben Gruppe- oder Listen-Starter kamen als Zweite über die Linie, viermal davon waren wir ganz knapp unterlegen.“

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