Es spricht viel dafür, dass der amtierende Derby-Sieger Kamsin an die Stätte seines größten Triumphes zurückkehrt. Sein Betreuer Peter Schiergen plant mit seinem letztjährigen Gewinner des Blauen Bandes und des Großen Preises von Baden einen Auftritt im Großen Hansa-Preis, der am ersten Meetingssonntag in Horn entschieden wird.
Damit würde Kamsin auf den Spuren von Schiaparelli wandeln, der 2006 für den Stall Blankenese und aus Karlshofer Zucht im Deutschen Derby triumphierte und 12 Monate später auch den Großen Hansa-Preis gewann. Beide Erfolge landete Schiaparelli mit Andrasch Starke im Sattel, als Trainer zeichnete wie bei Kamsin Peter Schiergen.
‚In Baden-Baden war der Rennverlauf gegen Kamsin‘, meint sein Betreuer Peter Schiergen, der 2002 mit Simoun seinen ersten Hansa-Preis als Trainer gewann. Zwar war sein Schützling Soldier Hollow 2005 in Hamburgs Gruppe-II-Prüfung ebenfalls als Sieger über die Linie gekommen, doch wurde der Park Wiedinger zu Gunsten von Simonas disqualifiziert.
Gut möglich, dass in diesem Jahr auch ein Park Wiedinger im Hansa Preis startet. ‚Wir werden es jetzt wohl auch einmal über 2400 Meter versuchen und blicken Richtung Hansa Preis‘, hieß es nach dem letzten Start von Deutschlands bestem Steher, Flamingo Fantasy.
Neben diesem gilt auch der ehemals von Andre Fabre trainierte Getaway als Kandidat für das Rennen in Hamburg. Der Ullmann-Crack, der natürlich eine echte Attraktion in Horn wäre, könnte von seinem Stallgefährten Soum begleitet werden, der ebenfalls noch eine Nennung für das Grupperennen besitzt.










