Bis auf 16:10 war die Schlenderhanerin Salomea aus dem Stall von Trainer Jens Hirschberger im Festa-Rennen, dem Listenrennen fürdie dreijährigen Stuten, heruntergewettet worden. Adrie de Vries versuchte es auf der Monsun-Tochter von der Spitze aus, doch in der Zielgeraden wurde sie früh attackiert und es war abzusehen, dass sie das Rennen nicht gewinnen würde.
Sie rappelte sich zwar noch einmal auf und sicherte sich das dritte Geld, doch um den Sieg kämpften zum Schluss nur noch die Wöhler-Stute Terre Neuve und die von Wolfgang Figge trainierte Lady Alida.
Und die Münchener Stute (66:10) hatte unter Karoly Kerekes die größeren Reserven, setzte sich mit einem Kopf gegen Terre Neuve durch und sorgte somit für den zweiten Treffer der Kombination Figge/Kerekes in einem der Top-Rennen des Meetings.
Kurios: Besitzer Friedrich Wilhelm Holtkötter, der die Stute auch selbst gezogen hat, war vor 30 Jahren einer der Mitinitiatoren des Festa-Rennens!
‚Ich habe dem Besitzer schon vorher gesagt, dass sie unter die ersten drei kommen wird. Im Rennen hatte ich dann allerdings etwas Bedenken, denn das Tempo war sehr langsam. Sie kommt auch über den Weg und wenn sie gesund bleibt, werden wir mit ihr noch viel Freude haben‘, so Wolfgang Figge im Anschluss bei der Siegerehrung.
Die Mitfavoritin Belle Syrienne musste kurz vor dem Start wegen Lahmheit zurückgezogen werden und nahm am Rennen nicht teil. Es mussten 28.330 Euro an Wetteinsätzen zurückgezahlt werden, was für den Veranstalter natürlich sehr unglücklich war.
‚Das ist eine feine Stute. Am Ende wurde es ein bisschen knapp, aber ich war auch alleine, sie hätte etwas Anlehnung an andere Pferde benötigt. Bisher habe ich eine sehr schöne Woche hier‘, so noch einmal Jockey Kerekes über die Siegerin des Listenrennens.
Jens Hirschberger, Trainer der Favoritin Salomea, nach der Prüfung: ‚Sie hat ihren Black Type –Status für die Zucht geholt. Gewinnen wäre natürlich besser gehen, aber ich bin nicht unzufrieden.‘










