Am Sonntag in Köln gibt sich Uwe Ostmanns Derbyhoffnung Oriental Lion (Foto) die Ehre, der nach einem imponierenden Erstauftritt an die Stätte seines leichten Erfolges zurückkehrt. Auch das Höchstgewicht sollte den Auenqueller nicht daran hindern, auf dem Weg zur Union respektive Derby in der über 2200 Meter führenden Prüfung für den Derbyjahrgang durchzustarten.
Gefahr droht vielleicht von Kohinoor, einem rechten Bruder von Derbysieger Kamsin, oder von Suestado, einem Monsun-Sohn, der als Debütant aus der Bergheimer Trainingszentrale von Jens Hirschberger an den Start kommt, der ebenso noch für sportlich höhere Meriten vorgesehen ist wie der Röttgener Eliot, dessen letztes Laufen durch Startverlust entschuldigt erscheint.
Andreas Wöhlers Stallform steht, da sollte Mambo Light, die Zweite aus der letztjährigen Maurice Lacroix-Trophy, keine Ausnahme machen. Der Kingmambo-Tochter eilt ein bärenstarker Ruf voraus, was vielleicht sogar Auswirkungen auf die Größe des Starterfeldes ihres jeweiligen Rennens haben könnte.
Optionen in Hannover bzw. Köln sollten nichts an ihrem Favoritenstatus in der entsprechenden Prüfung ändern. Die Stute muss man einfach so oder so auf der Rechnung haben. In Köln gibt es über die Meile darüber hinaus nicht wenige Alternativen zu vermelden.
Die Brümmerhoferin Burning Love mit dem Stalljockey im Sattel meldet ebenso Chancen an wie die Stauffenberg-Vertreterin Cent Cheveux Blanc, der man nach dem Erstauftritt durchaus Steigerung zutrauen kann. Ittlingen vertraut auf Palea, die sich in Krefeld gleich im Bilde zeigte, nicht zu vergessen ist auch Sevilla, die sich beim Debüt gleich mit starken Gegnern auseindersetzen musste.
Gleich drei Prüfungen bietet der Veranstalter auf der Neuen Bult seinem Publikum am Sonntag. So treffen sich die schnell gezogenen Kandidaten in einer 14OO Meter-Prüfung. Hans Jürgen Gröschels Turgenjew brachte sich zuletzt als Mitfavorit durch Wegbrechen um bessere Chancen. Das Höchstgewicht sollte sich diesmal rehabilitieren können.
So ganz einfach die Sache dann allerdings doch nicht aus. Andreas Wöhler schickt den schon entsprechende Ansätze gezeigten Waringham,den man ebenso bei der Musik erwarten darf wie Stall Litex Harquahala, die sogar ein Kilo Mehrgewicht in Kauf nimmt.
Gute Stallform im Rücken hat auch Andreas Löwe, was er noch vor Wochenfrist in Mülheim unter Beweis stellte. Foreia erscheint nach ihrem Auftritt zu Addicted brandgefährlich, sie kann durchaus allen anderen einen Strich durch die Rechnung machen.
Beim Stamina-Test über 2000 Meter scheint vieles dafür zu sprechen, dass sich Wildfährte diesmal schadlos halten sollte. Die Ravensbergerin hatte zuletzt gegen Rock my Soul nur einen Rückstand von einer Nase, sie sollte demnach als klare Favoritin an den Start in Hannover kommen.
Von der Brümmerhoferin Wings of Honour (Peter Schiergen/Steve Drowne) erwartet man ebenso entsprechende Steigerung wie man einer bei Andreas Wöhler im Training stehenden Fährhoferin beim Erstauftritt in Gestalt von Wenchita immer Beachtung schenken muss. Apropo Andreas Wöhler.
Über Derbydistanz geht es diesmal für den in seinem Umfeld viel Optimismus begleitenden Toughness Danon, der nach seinem letzten Auftritt sicherlich dazu gelernt haben wird. Vielleicht erscheinen aber auch die versprechend gezogenen Wiedinger Frantic Storm,der Lomitas-Sohn Heredias oder der Reckendorfer Waldlord gleich beim Erstauftritt in prominenter Rolle.










