Was Trainer Andreas Wöhler (Foto) aktuell auch anpackt, er hat damit Erfolg. Auch am Maifeiertag trumpfte der Coach auf den verschiedensten Bahnen auf. Seine Hoffnung Win for Sure, ein vierjähriger Strawinsky-Wallach, hatte zuletzt schon in Hannover ‚mit der halben Bahn‘ unter anderem gegen die Wittekindshoferin Elle Gala gewonnen.
Und als heißer 13:10-Favorit legte dieser unter Jozef Bojko im wichtigsten Rennen des Münchener-Sonntags gleich nach. Nach langem Kampf mit Elle Gala zog Win for Sure zuletzt noch sehr sicher in Front, verwies Elle Gala und den außen noch gewaltig auf Touren kommenden National Glory im Ausgleich II über 2000 Meter auf die Plätze. Damit waren sämtliche Favoriten hier unter sich.
Fast auf den Tag genau seit einem Jahr hatte der frühere Listensieger Roling Home (Stall Express/Andreas Wöhler/Jozef Bojko) pausieren müssen, doch sein Comeback machte Appetit auf mehr. Denn fast Start-Ziel war gegen den 15:10-Favoriten in dieser 1400 Meter-Prüfung kein Ankommen. Weder New Fandango, noch Zoran, die die Favoriten-Dreierwette komplettierten, kamen in seine Nähe.
Ein richtiges Aushängeschild für den Stall von Jutta Mayer ist Ferruccio geworden. Mit Alessandro Schikora im Sattel markierte der Dashing Blade-Sohn im Ausgleich III über 1600 Meter gegen den lange führenden Ponticello seinen vierten Erfolg hintereinander und scheint kaum schon erfasst.
Das Team Schikora/Mayer punktete auch mit der 70:10-Chance Gazelle in einem 2200 Meter-Ausgleich III, die Argenta und Franziskaner knapp hinter sich ließ. Philipp Lahms Surabaja drang mit Andrasch Starke als Favoritin innen nicht durch und blieb im Mittelfeld hängen.
In Leipzig gab es den erwarteten Sieg der Fährhoferin Solola (Eugen Frank/Andreas Wöhler, 14:10) in einem E-Rennen über 2300 Meter, wobei die Black Sam Bellamy-Tochter nur vier Gegner zu schlagen hatte.
Und auch im Ausgleich II über 1850 Meter rollte der Wöhler-Express, als Stall Blankeneses Russian Tigress (Eugen Frank, 39:10) gegen Serrato und Inambari auftrumpfte.









