Zwölf Gruppe-Rennen hat die französische Saison 2009 bereits erlebt, doch noch keinen deutschen Sieger. Platzt ausgerechnet im dreizehnten Rennen der Knoten? Erhoffen tun dies auf jeden Fall die Verantwortlichen von Salve Germania, Stelle di Quattro und Goose Bay, drei der zehn Starterinnen im Prix Allez France, dem mit 80.000 Euro ausgestatteten und über 2000 Meter führenden Gruppe-III-Rennen für vierjährige und ältere Stuten, der am Dienstag entschieden wird.
Die von Waldemar Hickst in Köln für das Gestüt Höny Hof trainierte Salve Germania tritt unter Andreas Suborics als Saisondebütantin an, nachdem sie im Oktober die Saison 2008 mit Platz drei im Stutenpreis von Düsseldorf (Gr. III) abgeschlossen hatte, während Stella di Quattro den Grand Prix-Aufgalopp (Gr. III) in Köln als Achter abgeschlossen hatte.
Anstelle von William Mongil tritt die Stute diesmal mit Olivier Peslier an. Mit Goose Bay (Foto) kommt ein weiteres in deutschem Besitz befindliches, allerdings in Frankreich trainiertes Pferd, an den Ablauf, das auch seinen ersten Einsatz in 2009 absolviert.
Bereits am Montag hatte in Maisons-Laffiitte Adelar (Dominique Boeuf) Pech, als er in einem 50.000 Euro-Handicap über 2400 Meter als Sieger wegen Behinderung an mehreren Pferden aus der Wertung genommen wurde. Der Trainingsgefährte Canall wurde in einem 24.000er über 2400 Meter um einen Hals geschlagen Zweiter. Er wehrte sich bis zuletzt und gab hinter dem Fabre-Vertreter Mojave Moon eine Top-Vorstellung.
In einem Maiden Hurdle in Plumpton über 3200 Meter gab Erika Mäders Zuckerpuppe einen ausgezeichneten Einstand über Sprünge, als sie erst nach Zielfoto unterlag.










