Eine schwere Aufgabe erwartete den von Uwe Ostmann (Foto) für Reinhard Ubber vorbereiteten Forthe Millionkiss am Samstag im englischen Sandown. Ausgesucht hatte man für den fünfjährigen Dashing Blade-Sohn die Bet365 Mile. 100.000 Pfund standen über dieser Gruppe II-Prüfung über 1600 Meter. Und jede Menge Klassepferde stellten sich dem Gruppesieger aus Deutschland, der William Mongil im Sattel hatte, hier in den Weg.
Allen voran natürlich der letztjährige Prix de la Foret-Sieger Paco Boy aus dem Stall von Richard Hannon. Im Dubai Duty Free spielte dieser keine Rolle, doch hier kehrte er unter Richard Hughes wieder auf Siegkurs zurück.
Forthe Millionkiss, der als Riesenaußenseiter angetreten war, galoppierte unterwegs an zweiter Stelle hinter Kandidat, war 400 Meter vor dem Ziel schnell passiert, kam jedoch noch einmal wieder und wurde respektabler Fünfter im Siebenerfeld.
Aus bester Haltung setzte sich Paco Boy groß in Szene und schickte Dream Eater und Virtual leicht auf die Verliererstraße. Man sollte von ihm in diesem Jahr noch einiges hören.
Einen bemerkenswerten Treffer schaffte der Winged Love-Sohn Twist Magic in der Bet365.com Celebration Chase (Gruppe II, 80.000 Pfund, 3200 m). Unter Ruby Walsh, dem in dieser Saison nahezu alles gelingt, bezwang der Nachkomme der Twist Scarlett als 45:10-Mitfavorit die ebenfalls hochklassigen Kalahari King und Mahogany Blaze. Es war eine beeindruckende Vorstellung des deutsch gezogenen Cracks.
In den Gordon Richards Stakes (Gruppe III, 65.000 Pfund, 2000 m) entwickelte sich ein dramatisches Finish zwischen den beiden Favoriten. Nachdem lange der Gosden-Schützling Pipedreamer (J.Fortune) alles für sich hatte, nagelte ihn der 2008 im Englischen und im Irischen Derby platzierte Tartan Bearer (R. Moore) für Trainer Sir Michael Stoute im allerletzten Galoppsprung fest, während Buccellati Dritter wurde.











