Ihre Mutter Sasuela ist als Tochter von Sacarina eine Schwester der beiden Derbysieger Samum und Schiaparelli. Da wartete man natürlich voller Spannung auf das Debüt der von Andreas Wöhler für das Gestüt Karlshof gezogenen Monsun-Tochter Soberania. Und im einleitenden 2000 Meter-Stutenrennen am Sonntag in Frankfurt wurde die dreijährige Lady den Vorschusslorbeeren mehr als gerecht.
Nur an der Startstelle mussten die vielen Anhänger der 20:10-Chance etwas schwitzen, als sich die Stute etwas zierte, die Box zu beziehen. Doch im Rennen ging die von Jozef Bojko gesteuerte Braune immer souverän. Hinter der Ullmann-Stute Glorybe an zweiter Position galoppierend, erfolgte im Einlauf früh die entscheidende Attacke.
Und mit gewaltigen Reserven verabschiedete sich Soberania souverän von der nach Startverlust groß anpackenden Majira sowie Lavela, die die nachlassende Glorybe ebenfalls noch stellen konnte. Der Preis der Diana könnte nun über das entsprechende Trial auf der Agenda der Siegerin stehen (Video ansehen).
Nur eine Stunde später konnte sich Lennart Hammer-Hansen kurz vor seiner Rückkehr nach Dänemark in die Siegerliste in Niederrad eintragen. Mit der von Andreas Löwe trainierten 22:10-Favoritin Fabiana in den Farben des Stalles Molenhof hatte er leichtes Spiel.
Denn von zweiter Position rollte die Ashkalani-Tochter bequem an die Spitze, blieb klar vor dem gut debütierenden Quinero und dem lange führenden Tom Sawyer. Die 1000 Guineas und das Schwarzgold-Rennen sind die möglichen Anlaufstationen für die Gaststute aus Köln.
Ebenfalls eine sehr veranlagte Stute scheint Stall Litex´ Lukrecia (33:10) zu sein. Denn die von Peter Schiergen vorbereitete Exceed and Excel-Tochter, die im Vorjahr schon nette Ansätze gezeigt hatte, beherrschte in einer 1400 Meter-Prüfung in Krefeld Start-Ziel ihre Gegnerinnen.
Andrasch Starke drückte im Einlauf früh auf den Knopf, diesem Antritt war keine Kontrahentin gewachsen. Mit der Ittlingerin Palea und der Debütantin Cent Cheveux Blanc dürfte man versprechende Kandidatinnen auch auf den Plätzen gesehen haben. 1000 Guineas und Schwarzgold-Rennen sind die nächsten Optionen der Gewinnerin. ‚Offenbar ist jetzt der Knoten geplatzt, wir hatten schon immer eine gute Meinung von ihr‘, verriet Peter Schiergen.
Imponierend, das ist die richtige Umschreibung, für die Vorstellung der nächsten Starke-Schiergen-Siegerin in Krefeld: Denn wie die Höny-Hoferin Miss Europa (Foto), die im Vorjahr zwei gute dritte Plätze erzielt hatte, als 22:10-Favoritin über 2200 Meter mit den anderen Pferden umsprang, war schon aller Ehren wert (Video ansehen).
Starke hatte im Einlauf schnell den Widerstand des Piloten Egon gebrochen, alles Weitere war ein Spaziergang für die Monsun-Tochter, hinter der sich der noch stark anziehende Debütant Toughness Danon noch Egon schnappte.
Hier dürfte man eine veritable Diana-Hoffnung in Miss Europa gesehen haben. ‚Ambitionen waren immer da, aber als Zweijährige konnte sie das noch nicht so richtig umsetzen‘, sagte Peter Schiergen.










