In Krefeld: Back on stage: Aspectus mit tollem Comeback

Ein enttäuschendes Jahr unter der Regie von Andre Fabre liegt hinter dem Röttgener Aspectus (Foto). Nach einer Pause seit Juli gab es am Sonntag in Krefeld ein Wiedersehen mit dem Spectrum-Sohn, der vor drei Jahren an gleicher Stätte das Busch-Memorial (noch für Hans Blme) gewonnen hatte.

Zu den 305.070 Euro Gewinnsumme kamen nun 5000 Euro hinzu, aber was noch viel wichtiger ist, bei seinem Erfolg tankte der mehrfache Gruppesieger wieder Selbstvertrauen.

Erstmals von Torsten Mundry vorgestellt, bei dem es sehr gut läuft, stand der 21:10-Favorit von zweiter Position aus früh über der Konkurrenz. Andrasch Starke brauchte bei seinem dritten Tagessieg keinen Finger zu rühren, derart beeindruckend zog der Sechsjährige an. ‚Sein Hauptziel ist die Badener Meile‘, so Torsten Mundry (Video ansehen).

Völlig formgemäß auch das Resultat auf den Plätzen, Owentuo entwickelte noch viel Speed und wurde Zweiter vor dem Höchstgewicht Lasse und der Stute Leni Riefenstahl. Gut möglich, dass man mit Aspectus bald wieder auf höherer Ebene angreifen wird.

Vor anderthalb Jahren Jahren hatte die Platini-Tochter Whispered Dreams in Lingfield ein Rennen gewonnen. Nun präsentierte sich die Stute zum ersten Mal unter der Regie von Mario Hofer nach dieser langen Pause.

In einem E-Rennen über 1200 Meter hatte Steffi Hofer auf der 23:10-Chance die 16:10-Favoritin Escudia sehr früh im Griff. Hier sollten noch einige Punkte möglich sein. Palimee eroberte Rang drei, während Pastellrosa sich ihres Reoters William Cahill entledigte.

Sein Kurz-Gastspiel in Deutschland war für Adrie de Vries früh mit einem Erfolg verbunden. Der in Katar so erfolgreich agierende Holländer steuerte den Wallach Wise Lee (29:10) für Lucien van der Meulen in einem Ausgleich IV über 1400 Meter zu einem lockeren Sieg gegen Le Veinard und Garland, womit alle drei Favoriten unter sich waren.

89:10 – eine derart hohe Siegquote gibt es noch ganz selten auf Champion Eduardo Pedroza. Doch in einem 1700 Meter-Ausgleich III zahlte die von ihm gerittene Navina derart viel, nachdem die Stute aus dem Stall von Nina Bach nach früher Attacke sicher die Oberhand behielt über die sehr unglücklich agierende Favoritin Rubiana und den lange führenden Gallardo (Video ansehen).

In der Wettchance des Tages behauptete sich Katja Gernreichs Nazmir (Andreas Suborics, 94:10) knapp gegen Gallier, Bambari und Absolom. Die Viererwette wurde nicht getroffen.

Eine spannende Angelegenheit wurde das Jagdrennen, das auf der Flachen noch eine klare Beute der von Pavel Vovcenko trainierten Geisha Dream (Cevin Chan, 35:10), die den Favoriten Bernaar noch klar in den Griff bekam. Amidyan eroberte Rang drei.

Kurios: 33 Versuche hatte Geisha Dream gebraucht, um den ersten Sieg über Sprünge zu schaffen! Der Umsatz betrug 220.000 Euro, wobei aus der Außenwette wieder wenig kam.

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