Alles andere als ein Erfolg wäre die Sensation in Leipzig gewesen, doch gab sich Favorit Running Home keine Blöße. Der von Andreas Wöhler aus dem ostwestfälischen Ravensberg in die Messestadt nach Sachsen entsandte Storming Home-Sohn war unter Stalljockey Eduardo Pedroza immer Herr der Lage, wenngleich der Abstand auf der Linie zu der sich tapfer verkaufenden Goldkaetzchen nicht übermäßig groß war.
Und natürlich war Rennstall Darbovens Running Home als „Geldwechsler“ unterwegs, zahlte 11:10 auf Sieg. Doch machte Leipzigs Bahnsprecher das Publilum darauf aufmerksam, dass bei einem Siegeinsatz von 10 Euro auf Running Home immerhin ein Euro Gewinn herausspringen würde und dafür gäbe es auf der Leipziger Bahn ’ne halbe Bratwurst‘.
Eduardo Pedroza hielt Running Home, der sich im letzten Jahr immerhin im Preis des Winterfavoriten versuchte und in Köln als Vierter von sechs Teilnehmern über die Linie kam, hinter der führenden Goldkaetzchen und Fresca in Reserve (Video ansehen).
Im Einlauf setzte Andreas Wöhlers Stalljockey die 11:10-Chance innen ein, mit zunehmender Distanz ging alles ganz locker. Goldkaetzchen verkaufte sich wacker, musste aber die Klasse des Gegners anerkennen. Auf Rang drei kam Fresca über die Linie.
Vor der Prüfung wurde man auf eine große Geduldsprobe gestellt, als Goldkaetzchen an der Startmaschine reiterlos wurde und eine Runde im gemütlichen Galopp um die Bahn drehte. Ehe sie wieder eingefangen und eingerückt war, vergingen weitere rund 20 Minuten, eine kräftige Verspätung hatte man sich bereits zuvor eingehandelt.
Aber es wäre zu schade gewesen, wenn Goldkaetzchen nicht am Rennen teilgenommen hätte. Die Stute lief unter der Aktion „Besitzer für einen Tag“. Nach ihrem zweiten Rang werden der ausgelosten „Besitzerin für einen Tag“ immerhin 50 Prozent des zweiten Platzgeldes, 525 Euro, überwiesen.











