Bis auf 16:10 war der von Torsten Mundry trainierte Big Shuffle-Sohn Abbadjinn im Bremer Oster Sprint-Cup, dem Listenrennen über 1300 Meter, das mit 20.000 Euro dotiert war, heruntergewettet worden, er sollte der erste Listensieger für den Jungtrainer werden. Doch wie so oft kam es anders, als man denkt. Der Fünfjährige wurde unter Terry Hellier nur Vierter.
Der Sieg ging an den von Pavel Vovcenko trainierten Contat, der am Toto bereits zweiter Favorit (50:10) war. Nach einem Rennen aus dem Vordertreffen hatte der Diktat-Sohn, der von Rastislav Juracek geritten wurde, in der Zielgeraden früh alles im Griff, kam auch nicht mehr durch den gut endenden Key to Pleasure in Gefahr.
Platz drei ging an den Ex-Winterfavoriten Molly Max, der noch vor dem doch etwas enttäuschenden Abbadjinn über die Linie kam. ‚Wir wussten, dass wir einen Abbadjinn nur um diese Jahreszeit schlagen können, denn er braucht immer etwas Anlauf‘, sagte Trainer Pavel Vovcenko nach dem Rennen. ‚Ich hatte einen Super-Rennverlauf, er kam gut aus der Maschine, dann lief alles toll‘, so Rastislav Juracek.
Torsten Mundry haderte nach dem Rennen etwas mit dem Start von Abbadjinn. ‚Terry hat gesagt, dass er beim Start zu früh gegen die Boxentür gesprungen ist, dadurch hat er sich etwas versäumt. Und ich weiß aus eigener Erfahrung, dass Abbadjinn im Rennen alles passend braucht‘, erklärte der Warendorfer Trainer das Laufen seines Schützlings.










