Deutschlands bester Sprinter Abbadjinn gibt am Freitag sein Saisondebüt in Bremen. Natürlich muss er Gewichtsvorgaben leisten und könnte als Saisondebütant noch rückständig sein, aber ansonsten sieht die Aufgabe im Bremer Oster Sprint-Cup verlockend aus. Das mit 20.000 Euro dotierte Listenrennen über 1300 Meter zieht ein stattliches Feld an, doch nach Klasse ragt Abbadjinn eindeutig heraus.
Inzwischen ist er bei Torsten Mundry (Foto) stationiert, der die Eigenheiten des Wallachs als dessen ehemaliger Jockey natürlich bestens kennt. Die Form des Stalles könnte kaum besser sein, denn mit Ambassador hätte man sich vor wenigen Tagen in Köln beinahe das erste Grupperennen der Saion geschnappt. Terence Hellier sitzt im Sattel von Abbadjinn, der bereits mehrfach sein Partner war.
Die „üblichen Verdächtigen“ stellen sich dem Crack am Freitag in den Weg. Wie Key to Pleasure (Andreas Helfenbein) aus dem Stall von Mario Hofer, eine mehr als solide Größe in derlei Prüfungen. Oder Contat (Rastislav Juracek), den antrittsschnellen Hengst von Pavel Vovcenko, der vorne einen gehörigen Strich gehen kann und meist sehr weit kommt.
Aber auch Axel Kleinkorres´ König Speed (Henk Grewe) und dessen Stallgefährte Electric Roi (Andreas Suborics) sowie der von Stefan Wegner vorbereitete Owentuo (Lennart Hammer-Hansen), der sich zuletzt in Frankreich ausgezeichnet schlug, kommen für einen vorderen Platz in Betracht.
Und wenn der Auenqueller Molly Max (Daniele Porcu) wieder in Tritt kommt dann sollte er auch in der Entscheidung erwartet werden. Acht Rennen gibt es in Bremen, darunter auch eine Wettchance des Tages (Garantie-Auszahlung 10.000 Euro).










