Genau 22 Kilo liegen im Generalausgleich zwischen dem ersten vorjährigen Start von Zaungast und der Endabrechnung 2008. Dies darf man getrost als Quantensprung bezeichnen und zwischen dem letztjährigen Erstauftritt des Hickst (Foto)-Schützlinges und seinem finalen Start passierte der Alkalde-Sohn fünf Mal als Sieger die Linie.
Mit anderen Worten: vom Ausgleich III zum Gruppe-Sieger. In der Euro-Cup Meile der Mehl-Mülhens-Stuftung gelang Zaungast auf Gruppe-III-Ebene der große Wurf, bestätigte diesen Treffer anschließend in Hoppegarten. Somit darf man bereits von eienr Etablierung auf Gruppe-Parkett sprechen und sicherlich dürfte Zaungast in dieser Saison auch den Sprung in die nächst höhere Gruppe-Kategorie anpeilen.
Auf dem Weg in die Gruppe-Kategorie wurde der Fährhofer Solapur gestoppt, als nach dem Auftritt im Deutschen Derby eine Zwangspause fällig wurde. Recht mühelos nahm der Erkraar-Sohn die Hürde von der Maiden– in die Listenklasse, als er in Bremen das Derby-Trial gegen den späteren Derby-Fünften Satier gewann. Allein diese Elle spricht dafür, dass Solapur auch der Sprung in die Gruppe-Klasse gelingen sollte, zumal der neunte Rang im Deutsche Derby auch nicht so verkehrt war.
Auch Solapurs Trainingsgefährte Simonas geht am Sonntag in den Kölner Grand Prix-Aufgalopp, Stalljockey Eduardo Pedroza hat sich für Solapur entschieden, so dass Jozef Boijko die Chance auf den populären Schimmel, dem an einem guten Tag und bei einem passend schnellen Rennen immer etwas zuzutrauen ist, bekommt. In Akiem rückt ein Kandidat in die Boxen, der gerade auf dem Weidenpescher Kurs als Dritter in der Union und im Rheinland-Pokal 2008 bestens im Bilde war.
Seinen ersten Starter in einem Gruppe-Rennen sattelt Torsten Mundry. Mit Ambassador einen noch ziemlich „dunklen“ fünmfjärhigen Hengst, der in den USA seine Rennlaufbahn begann und im letzten Herbst in Krefeld sein Deutschlanddebut siegreich gestaltete. Es folgte ein fünfter Rang in einem gut besetzten Listenrennen in Deauville. Sein Start im Grand Prix Aufgalop dürfte nun eine weitere Standortbestimmugn für den Mundry-Schützling sein. Da der Warendorfer Neu-Coach aktuell keinen wirklichen Stalljockey hat, wurde der jetzt in Iffezheim tätige Italiener Daniele Porcu verpflichtet.
Mit dem von Peter Remmert trainierten Dwilano geht der Zweitplatzierte dieser Prüfung aus dem Vorjahr ins Rennen. Der Silvano-Sohn war in diesem Jahr bereits in Frankreich am Start und könnte seine Konditonsvorteile in die Waagschale werfen. Stella di Quattro zeigte im letzten Herbst, dass sie auch auf Gruppe-Ebene leben kann. Mit einem besseren Rennverlauf im Rücken hätte es womöglich sogar zu einem Sieg gereicht.









