Im letzten Jahr war er noch Dritter hinter Curlin und Asiatic Boy, doch in dieser Saison war Well Armed im World Cup andere Ware. Start-Ziel gewann der Sechsjährige aus dem US-Stall von Trainer Eoin Harty das mit 6 Millionen Dollar dotierte Super-Rennen, die bedeutendste Sandbahnprüfung der Welt. Es war nahezu atemberaubend, wie der Wallach unterwegs marschierte und einen Gegner nach dem anderen in Schwierigkeiten brachte, während er selbst die zwei zu laufenden Kilometer mühelos herunterspulte (Video ansehen).
Bereits weit vor dem Ziel konnte Jockey Aaron Gryder, für den es wie für Trainer Eoin Harty der erste World Cup-Sieg war, sich bei seinem Crack bedanken, sonst wären es wohl noch mehr als die 14 Längen Vorsprung gewesen, die der Tiznow-Sohn, dessen Vater zweimal den Breeders‘ Cup Classic gewann, im Ziel.
110:10 betrug die Siegquote auf den Amerikaner, hinter dem mit Pascal Barys Gloria de Campeao und Paris Perfect zwei weitere Außenseiter landeten. Hinter Muller kam Godolphins My Indy auf den fünften Platz.
Und wo waren die Favoriten? Asiatic Boy war an einem rabenschwarzen Abend für Mike de Kock nie im Rennen und belegte nur den zwölften und damit drittletzten Platz.
Und auch der hocheingeschätzte Albertus Maximus, der unterwegs an dritter Stelle galoppiert war, konnte im Einlauf nicht mehr folgen, wurde nur Sechster.
‚Als zu Beginn der Geraden alle anderen Jockeys schon am reiten waren, wusste ich, dass er gewinnen wird‘, freute sich Eoin Harty nach dem Rennen.
Und aus dem Umfeld von Well Armed’s Besitzern war schon zu hören, dass man im nächsten Jahr wieder nach Dubai zurückkehren möchte.










