Geht es nach mathematischer Elle, dann stehen die Vorzeichen sehr günstig, das der Prix Edmond Blanc und somit das zweite Gruppe-Rennen der europäischen Turfsaison in ein deutsches Quartier wandern wird. Gleich vier der zwölf am Tage der Vorstarterangabe angebenen Pferde reisen am kommenden Sonntag für die über 1600 Meter führende und mit 80.000 Euro dotierte Gruppe-III-Prüfung aus Deutschland an. Und darunter befindet sich mit König Concorde auch der rechte Bruder von Vohrjahressieger König Turf, der sich unter Stephane Pasquier mit hauchdünnem Vorteil den Edamond Blanc sicherte.
Diesmal hat Christian Sprengel für König Concorde den amtierenden französischen Champion Ioritz Mendizabal verpflichtet. Der Zweite aus dem klassischen Mehl-Mülhens-Rennen war im letzten Jahr ebenfalls in Frankreich in die Saison gestartet, hatte sich im Prix Djebel den letzten Schliff für seinen tollen Auftritt im Weidenpescher Park geholt, als es nur Precious Boy noch besser konnte.
Im Laufe der Saison war dann ein weiterer zweiter Rang in einer Gruppe-II-Prüfung in Hannover fällig.Nun hofft man, dass König Concorde in dieser Saison den ersten Grupep-Treffer markieren wird.
„Das Rennen am Sonnatg sieht sehr schwer aus, aber irgendwann müssen wir ja anfangen. Hierzulande haben wir für König Concorde wenig Startmöglichkeiten. Er hat gut gearbeitet, ein Platzgeld müsste drins ein“, so Christian Sprengel.
Der Ostmann-Schützling Forthe Millionkiss (Foto) bezwang König Concorde in der erwähnten Gruppe-II-Prfüung in Langenhagen und zählt auch am Sonntag zu seinen Gegnern.
In Frankreich konnte Forthe Millionkiss bereits auf Listenebene gewinnen, er geht unter seinem nahzu ständigen Steuermann William Mongil in den Edmond Blanc. Erstmals für Mario Hofer startet Echoes Rock, der in diesem Jahr in Dubai bereits zweimal am Start war. Dabei lief er im Mustaqbali Handicap ein starkes Rennen und scheiterte nur knapp.
Die anschließende Sandbahnform sollte man getrost streichen. Am Sonntag sitzt Olivier Peslier im Sattel von Echoes Rock, der früher in Franreich zu Hause war, als er noch von Andre Fabre für Baron Ullmann trainiert wurde. Ein Gruppe-Sieg fehlt noch in der Sammlung des Tiger-Hill-Sohnes. Mario Hofer: „Den Konditionsbonus aus Dubai müssen wir versuchen auszunutzen, da bitetet sich dieser Start in Saint-Cloud ab.“
Apropos Konditionsbonus. Diesen will auch das Lager von Mharadono ausnutzen. Der Seriensieger auf Sand wird von seinem ständigen Reiter Norman Richter gesteuert. In diesem Jahr war der Sharp Prod-Sohn bereits in Frankreich, doch musste er unverrichteter Dinge wegen eines fehlenden Chips die Heimreise antreten. Sein Betreuer Peter Hirschberger: „Hoffentlich fehlt jetzt nicht irgendein Nagel“ und fügt hinzu: „Weenn wir mit der Kondition im Rücken nicht jetzt laufen, wann dann?“
Gris de Gris, der im Vorjahtr so knapp an König Turf im Edmond Blanc gescheitert war, ist nach erneut wieder mit von der Partie. Ebenfalls die in diesem Jahr bereits auf Listen-Rennen siegreiche Gibson-Stute Verba, wie auch der sichrlich hoch gehandelte Full of Gold, der im Vorjahr auf Anhieb den Prix Noailles gewann und somit als „Frühjahrspferd“ am Sonntag gleich auf jeder Rechnung stehen sollte. Nicht unerwähnt bleiben sollte auch die früher von Christian Sprengel trainierte Japan, die jetzt von David Smage trainiert wid.










