‚Am liebsten wäre mir eine Startnummer nicht zu weit außen, denn bei einem langsamen Rennen kann es sonst sein, dass man keine gute Lage bekommt und immer außen herum muss‘, einen derartigen Wunsch hatte Trainer Peter Schiergen (Foto) wenige Minuten vor der Startboxenauslosung am Mittwoch in Dubai geäußert.
Im ultra-modernen Madinat Hotel bekam sein Schützling Quijano (Foto) per Button-Druck durch eine Verantwortliche des Sponsors Nakheel für das Sheema Classic am Samstag allerdings kein Glückslos. Startnummer zehn erhielt der Fährhofer in dem 5-Millionen-Rennen, muss also von relativ weit außen im 15er-Feld um 17.40 Uhr deutscher Zeit die Prüfung aufnehmen.
Ganz innen startet seine kürzliche Bezwingerin Front House, daneben der Kazzia-Nachkomme Eastern Anthem und Russian Sage. Youmzain geht aus der 6 auf die 2400 Meter-Reise. Riesenpech hatte erneut Doctor Dino, der Franzose bekam Startnummer 13. ‚Im vergangenen Jahr musste er schon von weit außen ins Rennen gehen‘. sagte Trainer Richard Gibson. Godolphins Kirklees (14) und Macarthur (15) starten ganz außen.
Im Dubai World Cup (hier waren die Teams der Pferde selbst bei der Ziehung aktiv) muss Favorit Albertus Maximus aus der 10 heran (Trainer Kieran McLaughlin: ‚Ich hoffe, dass er die 2000 Meter-Strecke schafft, habe im Gegensatz zu vielen Wettern aber keine Bedenken.‘), Asiatic Boy aus der 4, Well Armed startet von Nummer 7, während Godolphin mit My Indy (14) erneut wenig Glück im Pokerspiel hatte.
Kaum besser erging es Lady Marian mit der 12 im Duty Free, für das Archipenko die 10, Balius die 9, Vorjahressieger Jay Peg als antrittsschnelles Pferd die sehr ungünstige 15, Kip Deville die 7, Presvis die Außenbox 16 und Favorit Paco Boy die wenig ideale 13 losten.
Nicht ausgeschlossen, dass sich die Bodenverhältnisse in Nad Al Sheba noch ändern. Am Mittwochabend gingen heftige Gewitterschauer über Dubai, und auch für die nächsten Tage ist wechselhaftes Wetter vorhergesagt.










