F?nf deutsche Pferde f?r das Schweizer Derby genannt

Mit Ausnahme der 2.000 Guineas, die am 3. Mai in Zürich-Dielsdorf zur Entscheidung anstehen und für die noch bis zum 20. April genannt werden kann, war am Montag, 23. März, Nennungsschluss für sämtliche großen Rennen in der Schweiz.

Für das am 21. Juni in Frauenfeld zur Austragung kommende 29. Davidoff-Swiss Derby wurden 52 Nennungen, darunter fünf aus deutschen Ställen abgegeben. Für das „Blaue Band“ der Schweiz, in dem 100.000 Franken über die 2400-Meter-Distanz zu gewinnen sind, wurden Enzio (Stall Audenhove-Andreas Wöhler, Foto), King’s Ransom (Nolte Renn-und Sportpferde GmbH-Dr. Andreas Bolte), Le Mont Soleil (Hubert Hasler-Torsten Mundry), Los Llanos (Katrin Kümin-Mario Hofer) und Super Flight (R&B Int.-Christian von der Recke) eingeschrieben. Im Vorjahr waren noch 21 Nennungen mehr für das Derby eingegangen.

Den Anfang im Reigen der großen Schweizer Prüfungen machen die 1.000 Guinas (30.000 Franken-1600 Meter), die am 21. Mai in Avenches dreijährige Stuten im Einsatz sehen. Aus Deutschland ergingen Nennungen von Caro Jina (Gestüt Weiherwiesen-Andreas Trybuhl), Khedara (Alexandra Bresges-Erika Mäder), New Life (Appapays Racing Club-Werner Hefter), Omina (Gestüt Rietberg-Toni Potters) und Terre Neuve (Dr. Hans-Georg Stihl-Andreas Wöhler).

Terre Neuve ist auch Kandidatin für das 26. Schweizer Stuten Classic, den Prix de Diane, in dem über 2300 Meter gleichfalls 30.000 Franken zu gewinnen sind. Auf diese Prüfung (mit 23 Pferden sechs mehr als im Vorjahr) am 16. August in Zürich-Dielsdorf zielen ferner Directa Comtessa (Rennstall Directa-Christian Sprengel), Elle Desert (Gestüt Wittekindshof-Andreas Wöhler), Fabella (Stall Dipoli-Waldemar Hickst), Malica (Brunhilde und Horst-Dieter Kuhlmann-Dr. Andreas Bolte), Signora (Appapays Racing Club-Werner Hefter) sowie Stars Go Blue (Stall tmb-Wolfgang Gülcher).

Den Abschluss der klassischen Saison bildet traditionsgemäß das St. Leger, das am 30. August in Avenches seine 28. Auflage erleben wird, da auf der ansonsten genutzten Luzerner Allmend Bauarbeiten durchgeführt werden.

50.000 Franken warten auf Sieger und Platzierte in der über 3000 Meter führenden Prüfung, für die Kasparov (Appapays Racing Club-Werner Hefter), King’s Ransom (Nolte Renn-und Sportpferde GmbH-Dr. Andreas Bolte) und Really Special (Paul Baumgartner-Andreas Wöhler) eingetragen wurden. Auch diese Prüfung hatte im Vorjahr ein weitaus größeres Echo gefunden, denn damals waren 48 Nennungen abgegeben worden.

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