Der Kampf um Prestige und sechs Millionen Dollar an Preisgeldern: In wenigen Stunden ist es so weit, wenn der Dubai World Cup auf der 2000 Meter-Sandbahn in Nad Al Sheba ansteht. Dann wird der Amerikaner Albertus Maximus als Favorit in die Boxen einrücken, doch bevor er Nachfolger von Curlin und Invasor (Foto) werden kann, muss er 13 Konkurrenten um 18:30 Uhr deutscher Zeit aus dem Weg räumen.
‚Ich könnte nicht zufriedener sein‘, erklärte das McLaughlin-Team am Rande der Vorbereitung. ‚Er ist ein Profi, er kann aggressiv sein, wenn er das nicht wäre, waere ich beunruhigt.‘
Nach seinem Ehrenplatz zu Curlin 2008 gilt Asiatic Boy als Hauptgegner des Amerikaners. ‚Curlin war ein außergewöhnliches Pferd, wir waren mit dem zweiten Platz damals sehr zufrieden. Seine Vorbereitung lief gut. Wir hoffen, dass er dicht beim Ende ist‘, signalisierte Trainer Mike de Kock, dessen zweiter Kandidat Honour Devil wegen einer Verletzung auf einen Start verzichten muss.
Wie im Vorjahr bekommt es Asiatic Boy wieder mit dem Amerikaner Well Armed zu tun, der damals guter Dritter wurde. Als weiterer Anwärter auf den Sieg gilt der Japaner Casino Drive, auf den in den letzten Tagen viel Geld bei den Buchmachern unterwegs war.
‚Er kommt mit dem Untergrund hier bestens zurecht‘, heißt es aus seinem Umfeld. Für die beiden Europäer Muhannak aus England (Sieger im Breeders‘ Cup Marathon) und Gloria de Campeao aus Frankreich sieht es dagegen hier schwer aus.










