Der von Andreas Schütz in Hong Kong trainierte Good Ba Ba wollte am Sonntag auf der Rennbahn in Sha Tin seinen siebten Gruppe-I-Treffer landen. Als kochend heißer Favorit ging der zweifache Gewinner der Hong Kong Mile in den Queen’s Silver Jubilee Cup (Gruppe I – 4,5 Mio HK-Dollar). Eigens hatte man Christophe Soumillon aus Paris eingeflogen.
Im Vorfeld hatte man bereits leichte Bedenken, dass die 1400 Meter, die im Queen’s Silver Jubilee Cup zurückzulegen waren, nicht die Idealdistanz von Good Ba Ba seien. Leichte Zweifel, dass der Weltklasse-Meiler straucheln könnte, sahen die Wetter in Hong Kong allerdings nicht im Geringsten. Doch am Ende sollten sich diese Zeifel doch bestätigen.
Als 14:10-Favorit ging der von Andreas Schütz trainierte Good Ba Ba ins Rennen, am Pfosten musste er sich mit einer dreiviertel Längen dem flinken Egyptian Ra, der das Rennen von der Spitze aus eingangs der Geraden ‚geklaut‘ hatte, geschlagen geben. Der Abstand bis zum drittplatzierten Fellowship betrug bereits mehr als zwei Längen. So sollte es für Good Ba Ba, der wie ein ‚Flugzeug‘ endete, nicht ganz reichen.
Im Rating lagen zwischen Good Ba Ba, der bei den letzten beiden Siegen stets vor Egyptian Ra eingekommen war, eine ganze Ecke, doch dies wusste ein in Überform agierender Egyptian Ra diesmal zu kompensieren. Der Woodborough-Sohn stammt aus der neuseeländischen Zucht, sein Trainer Tony Cruz ist auch hierzulande kein Unbekannter. Er war einige Jahre Stalljockey bei Alain de Royer-Dupre und gewann in Deutschland u.a. auch mit Aga Khans Erdelistan das Iffezheimer Fürstenberg-Rennen.
Im Sattel des Queen’s Silver Cup-Siegers Egyptian Ra saß Felix Coetzee, der vor einer Woche seinen 50. Geburtstag gefeiert hatte. Er ritt den späteren Sieger von der Spitze aus und war auch in der Lage, die großartige Schlussattacke von Good Ba Ba zu kontern. Voll des Lobes über den Ritt war Hong Kong-Trainer Tony Cruz: ‚Als ich hörte, dass Felix Coetzee aus Südafrika würde einfliegen können, war ich überzeugt, dass er mit Egytian Ra ein großes Rennen machen würde.‘
Als Besitzer zeichnet Cheung Keung Fi. Für den von Andreas Schütz trainierten Good Ba Ba war dies erst die zweite Niederlage innerhalb der letzten acht Starts.











