Damit hatten im wohl bestbesetzten Ausgleich II der Wintersaison nur die wenigsten gerechnet. Weder der ungeschlagene Mowoudd, noch Running Ernie, noch der Seriensieger New Fan gewannen das 1800 Meter-Rennen, sondern der von Sarah Weis in Köln vorbereitete Quick Prinz Poldi (Foto). Der Hengst stahl damit allen Favoriten die Show (Video ansehen).
Am Toto hatten sich die Wetter auf Mowoudd (18:10) und Running Ernie (26:10) konzentriert. Von Beginn an, nahm New Fan das Heft in die Hand, an der Spitze wurde er von Alter König begeleitet, dahinter lagen Running Ernie und Quick Prinz Poldi, während Mowoudd zunächst am Ende des Feldes lauerte.
Im Schlussbogen war New Fan bereits auf dem Rückzug (‚Dass er so früh geschlagen ist, kann eigentlich kaum stimmen‘, hieß es aus seinem Umfeld), sodass Running Ernie an die Spitze kam, die er in der Zielgeraden auch lange gegen die innen vorgetragenen Angriffe von Mowoudd verteidigen konnte. Doch an der Außenseite blieben auch Quick Prinz Poldi und Koen Clijmans dabei und der Fünfjährige aus dem Besitz von Horst-Dieter Beyer gab sich nie geschlagen.
Auf den letzten Metern schaffte er noch die Wende und kam an Running Ernie vorbei. Eine dreiviertel Länge trennte die beiden Erstplatzierten im Ziel, bis zu Mowoudd waren es dann zwei Längen, der Rest folgte meilenweit zurück.
‚Ich habe ja immer gesagt, dass er ein gutes Pferd ist, aber im Vorfeld konnte man gegen diese starken Gegner ja nicht von einem Sieg sprechen‘, so Sarah Weis, die Trainerin des 123:10-Außenseiters.
‚Er ist mit dem hohen Gewicht gut gelaufen, der Rennverlauf war auch nicht ganz optimal‘, erklärte Christian Sprengel über den Zweitplatzierten Running Ernie.










