Dortmund: Hofers Mood Music gibt im Sprint den Ton an

Das Altersgewichtsrennen über 1200 Meter war eines der Highlights des Finales und der ganzen Wintersaison 2008/09. Und mit dem 17:10-Favoriten Mood Music setzte sich das vielleicht beste Pferd durch, das man in diesem Winter in Wambel gesehen hat (Video ansehen).

Der Schützling von Mario Hofer war im Ziel mit sieben Längen Vorsprung überlegen voraus. das zweite Geld holte sich auf der Linie Mharadono gegen den lange führenden Ocareion.

‚Er ist in Bestform ein Pferd, das Grupperennen gewinnen kann‘, erklärte Siegjockey Andreas Helfenbein nach dem Rennen. Trainer Mario Hofer verfolgte das Rennen nicht live vor Ort, er hält sich einige Tage in Dubai auf. Für den Sieger wird es nun im Ausland weitergehen, möglich ist ein Start in Lingfield.

Der letzte Sieger eines ‚echten‘ Sieglosenrennens für Dreijährige war der von Werner Baltromei trainierte Marito. Unter Koen Clijmans war der Alkalde-Sohn gegen den Banyumanik-Halbbruder Bello Incredibile und Dunaren überlegen (Video ansehen).

‚Er kam in Cagnes vielleicht nicht mit dem Linkskurs zurecht. Einige meiner Pferde hatten zuletzt Fieber, er gehörte auch dazu‘, so Werner Baltromei nach dem Rennen.

Den Finallauf in der Wintermeisterschaft der Amateure gewann Kirsten Schmitt mit Christian von der Reckes Our First Chesnut gegen Site Sentry (Timo Degel) und seinen Trainingsgefährten Special Edition (Marian Falk Weißmeier) (Video ansehen). In der Gesamtwertung war Timo Degel der Sieg ohnehin nicht mehr zu nehmen, die Plätze zwei und drei gingen an Birgit Lenz und Paula Wolters-Flierman.

Die erfolgreichsten Aktiven am letzten Tag des Wintermeetings waren Andrasch Starke, Koen Clijmans und Mario Hofer, die je zwei Rennen gewannen, wobei Starke im Falle von Nouvelle Amie zu einem Kistenritt-Sieg kam, als er für Andreas Helfenbein einsprang, der nach einem Zwischenfall mit Mounafes im Ausgleich IV (der Hofer-Schützling zog sich eine schwere verletzung zu) seine weiteren Ritte nicht mehr ausführte.

Beim Umsatz schaffte man nach den zehn Rennen die 200.000er-Marke, was sich wirklich sehen lassen kann.

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