Die Außerordentliche Mitgliederversammlung der Besitzervereinigung für Vollblutzucht und Rennen am Samstag in Bremen stieß auf eine große Resonanz. Und es wurden wichtige Erklärungen abgegeben. Zum einen wurden die Anträge, einen Untersuchungsausschuss zur Arbeit des Präsidiums einzuleiten, sowie andere Anträge zurückgezogen.
Volker Linde zog seinen Antrag zurück, aber auch die anderen vorgesehenen Anträge, in denen es um mehr Information und Transparenz in Sachen Zukunftsplanung des deutschen Turfs ging, wurden nicht aufrechterhalten.
Ausführlich behandelt wurden die Probleme bei den Verhandlungen mit dem Investor (Coral und RaceO) bei der Umsetzung der Strukturreform.
Unerwartet und einen Tag vor dem Unterzeichnungstermin seien Schwierigkeiten aufgetreten und habe der Vertragspartner einen Rückzieher gemacht. ‚Die Reform ist aber nicht gescheitert‘, erklärte Präsident Manfred Ostermann.
Doch es gibt einen Alternativplan, der in Bremen vorgestellt wurde. Mittels eines Fondsmodells kann jeder Interessierte für einen Betrag ab 1000 Euro Anteile erwerben.
In einem noch zu erstellenden Prospekt wird dieses Vorhaben in Kürze präsentiert und genauer erläutert.
Man freue sich von Seiten der Besitzervereinigung sehr über das Engagement von Albrecht Woeste als künftigem Direktoriums-Vorsitzenden und lobte den Düsseldorfer Unternehmen für seine Bereitschaft, die Nachfolge von Jochen Borchert anzutreten.
Lesen Sie auch ausführliche Berichte zur Mitgliederversammlung in der nächsten Ausgabe der Sport-Welt.










