Jetzt sind die Pferde von Mike de Kock so richtig in Schwung. Beide Gruppe-Rennen gingen Donnerstag an den Südafrika-Coach. Zunächst setzte sich der Star-Sprinter J J The Jet Plane im Al Quoz Sprint durch, eine Stunde später kam dann auch der gute Archipenko trotz einer Pause von über 200 Tagen zu einem sicheren Sieg in der Zabeel Mile.
Bei seinem Dubai-Debut vor zwei Wochen enttäuschte der südafrikanische Champion-Sprinter J J The Jet Plane auf der ganzen Linie, als er als unter-pari-Favorit nur Sechster wurde. Doch damals ging es über die Sandbahn (Video ansehen).
Am Donnerstag trat der Wallach im Al Quoz Sprint, dem Gruppe III-Rennen über 1200 Meter, dotiert mit 200.000 Dollar, auf der Grasbahn an. Und unter Kevin Shea bewies er, dass das letzte Laufen ein einmaliger Aurutscher war.
Mit eineinviertel Länge verwies der Fünfjährige (25:10), der in der Zielgeraden früh nach vorne gegangen war, Godolphins Hatta Fort und den dritten Favoriten Dohasa auf die Plätze.
Und auch Archipenko (Kevin Shea, 32:10), der Dritte aus dem Dubai Duty Free des letzten Jahres, machte in der Zabeel Mile (Gr.III, 200.000 Dollar) im Einlauf schnell ales klar. Im Ziel lag der Kingmambo-Sohn eine dreiviertel Länge vor Vertigineux und dem Mitfavoriten Kalahari Gold (Video ansehen).
Das war nach der langen Rennbahnabstinenz eine gute Vorstellung von Archipenko, der sicher wieder ein heißer Kandidat im Duty Free am World-Cup-Abend ist.
Wiedersehen wird man dann mit Sicherheit auch Luca Cumanis Presvis, der wie schon bei seinem ersten Dubai-Start vor fünf Wochen mächtig Eindruck machte (Video ansehen).
Von Ryan Moore mit maximalem Vertrauen geritten, war er in der Meydan Gateway Towers Trophy, einem 175.000 Euro-Handcap über 2400 Meter, völlig überlegene Ware und empfahl sich einmal mehr für das Dubai Sheema Classic. Auch das Dubai Duty Free nannte Trainer Luca Cumani als Möglichkeit. Mit 16:10 war Presvis auch der heißeste Favorit des gesamten Abends.










