Mit Peter Hirschbergers Mharadono (Foto) und dem mittlerweile von Uwe Stoltefuß vorbereiteten Flashing Numbers sind am Sonntag gleich zwei Gruppesieger am Start. Ersterer sollte eigentlich vor drei Wochen den Sandbahn Grand Prix beim Riviera-Meeting in Cagnes-sur-mer bestreiten.
Doch wenige Minuten vor dem Start schoben die französischen Offiziellen dem Start einen Riegel vor. Der Grund: Der Sharp Prod-Sohn war nicht mit einem Mikro-Chip ausgestattet, den man im Nachbarland haben muss, wenn man an einem Rennen teilnehmen möchte.
Am Sonntag ist er im Altersgewichtsrennen über 1950 Meter natürlich erste Wahl. Allerdings ist die Distanz sicher am oberen Limit für den Hengst, und das Gewicht von 63 Kilo ist auch nicht ohne.
Flashing Numbers avancierte unter Regie von Mario Hofer 2006 zum Sieger im Prix Eugene Adam, einem Gruppe II-Rennen in Maisons-Laffitte, doch anschließend lief gesundheitlich bei dem Sechsjährigen nicht alles glatt. Der Polish Numbers-Sohn begab sich in den letzten Jahren auch auf eine wahre Trainer-Odyssee durch Europa.
Luca Cumani, Andreas Wöhler, Jozef Vana und Andreas Trybuhl waren in dieser Reihenfolge seine Betreuer, nun startet er erstmals unter Regie von Uwe Stoltefuß.
Quasi aus dem Höhentraining kommt Vegano, denn der Recke-Schützling startete in der Vorwoche noch im Grand Prix von St. Moritz, war dort als Elfter aber ohne Chance. Vom Rest ist in dieser Prüfung noch Sweet Fighter zu erwähnen, der immerhin mit einem GAG von über 70 Kilo platziert lief.
Natürlich gibt es auch an diesem Sonntag wieder die Wettchance des Tages (garantierte Auszahlung 10.000 Euro), die sich diesmal ausgesprochen offen und ohne klaren Favoriten präsentiert. Da könnte es wie in der letzten Woche wieder eine satte Quote geben.










