Als 16:10-Favorit galt der von Mike de Kock trainierte UAE Derbysieger des Jahres 2008, Honour Devil, bei seinem Comeback am Donnerstag in einem mit 110.000 Dollar dotierten Altersgewichtsrennen auf der Sandbahn in Nad Al Sheba. Doch in der Meilenprüfung kam der von Johnny Murtagh gerittene fünfjährige Hengst (Foto) lediglich auf den dritten Platz.
Eigentlich hatte der Honour and Glory-Sohn zu keinem Zeitpunkt eine echte Siegchance. Der Sieg ging an den von Trainer-Newcomer Mubarak bin Shafya vorbereiteten Dijeerr, der unter Nachwuchsreiter Antioco Murgia von der Spitze aus nie in Verlegenheit kam. Zwischen ihn und Honour Devil schob sich noch der zweite Favorit Tiz Now Tiz Then.
Eine ganz andere Vorstellung zeigte der Vierjährige Silic-Sohn Gladiatorus im Al Fahidi Fort (Grasbahn, 1600 Meter, 250.000 Dolar), dem Hauptereignis des Abends auf Gruppe II-Ebene. Wie schon bei seinem Dubai-Debut vor einem Monat nahm der Italien-Import aus dem Stall von Mubarak bin Shafya unter Royston Ffrench seine Gegner von der Spitze aus regelrecht auseinander.
Im Ziel hatte der Hengst, für den es noch lohnende 40:10 gab, fünfdreiviertel Längen Vorsprung vor dem de Kock-Wallach Hunting Tower, hinter dem Blue Ksar Dritter wurde.
Mit 1:36,67 Minuten war er zudem enorm schnell, lief die drittschnellste Zeit, die jemals in diesem Rennen erreicht wurde. Da dürfte man enen ganz heissen Kandidaten für den Abend des Dubai World Cups gesehen haben. In dieser Form sollte Gladiatorus im Dubai Duty Free ein ganz starke Rolle spielen.











