Acht Rennen und kleine Felder – die Voraussetzungen für den sechsten Renntag der laufenden Saison in Wambel waren eigentlich nicht gerade viel versprechend. Dass man nach Beendigung des Programms doch wieder die Höhe der in den vergangenen Wochen erzielten Umsätze erreichte, stimmte die Verantwortlichen letztendlich zufrieden.
Es gab aber auch noch einige andere, die zufrieden den Heimweg angetreten haben So z. B. Mario Hofer (Foto), der im Lager der Trainer die beste Ausbeute erzielte und dank seiner zwei Siege jetzt bei vier Treffern steht, womit er in das Vorderfeld der Statistik aufgerückt ist. Die führenden Positionen blieben unangetastet.
Bei Peter Hirschberger war das zu erwarten gewesen, denn er absolvierte zur gleichen Zeit ein missglücktes Gastspiel im französischen Cagnes-sur-mer, während Jan Pubben und Christian von der Recke zwar mit Pferden vertreten waren, doch erneut leer ausgingen. Besonders bitter war es für den Niederländer Pubben, dessen Pferde durch die Bank gute Leistungen boten, sich allerdings stets zumindest einem Pferd geschlagen geben mussten.
Zu denen, die im Ziel nur minimal vom Sieger entfernt blieben, zählten Exzilarating und Gold Dragon. Zwei Pferde aus dem Besitz von Lucien van der Meulen, der dann auch nach der unglücklichen Niederlage von Gold Dragon süffisant anmerkte, „ich bin der Champion der zweiten Plätze.“
Jan Pubben, dem man in seinem Venloer Krankenzimmer eigens einen Laptop hingestellt hat, damit er seine Pferde in Dortmund verfolgen kann und der die nächsten Wochen noch das nach seinem schweren Autounfall angelegte Stützkorsett tragen muss, wird da schon ein wenig mit dem Schicksal gehadert haben.
In besserer Erinnerung behielten zwei Damen den Nachmittag, die beide den Vornamen Marion tragen. Zuerst war es die Neusserin Marion Weber, für die Salko den ersten Saisonsieg beisteuerte, eine halbe Stunde später folgte Marion Renggli nach, die ebenfalls das erste Erfolgserlebnis in der Saison 2009 hatte.
Was für Nala vor einer Woche mit einer unglücklichen Niederlage geendet hatte, als ihr Jockey in der Endphase die Peitsche verloren hatte, ging für Nala sieben Tage später unter Erlaubnisreiterin Caroline Fuchs glatt. Angetreten als Favoritin gewann die Stute und sicherte Trainer Hans Walter Hiller den dritten Erfolg in der Winter-Meisterschaft, die ihm auch schon etliche Enttäuschungen gebracht hatte, denn er hat bereits zwei Pferde durch schwere Schäden verloren.
Untätig wegen Nichtteilname – die in der Jockey-Wertung führenden Lennart Hammer-Hansen und Norman Richter hatten keine Gelegenheit zu punkten. Dies taten dafür aber Henk Grewe und Steffi Hofer, die mit neun bzw. sieben Treffern inzwischen den Anschluss an das Spitzenduo hergestellt haben.
Ihre Position zu verbessern vermochten ferner Rene Piechulek und vor allem Laura Jana Gabriel, die mit ihren zwei Treffern sogar Beste unter den Reitern war. Dass die Saison voranschreitet, sieht man auch an der Tatsache, dass mit Andreas Helfenbein und Andrasch Starke zwei Aktive der ersten Garnitur ihre ersten Einsätze absolvierten und im Fall von Helfenbein auch gleich gewannen, während dies Starke im zweiten Versuch gelang.
In der Sparte Vaterpferde gab es insofern Bewegung, als Eden Rock in Keltic Rock einen Sieger stellte und mit jetzt vier Treffern in einer Reihe mit Silvano und Key Royal an Position drei hinter Goofalik (7) und Dashing Blade (6) geführt wird.










