Seine Form auf Sand war mustergültig. Kein Wunder, dass ihn die Wetter am Sonntag in Dortmund in einem Altersgewichtsrennen auf 23:10 herunterwetteten. Doch die Anhänger von Super Eagle mussten in der 1800 Meter-Prüfung enorm schwitzen.
Zwar schien der von Stefan Wegner vorbereitete Hengst des Stalles Sylt in der Distanz locker an dem lange führenden Exzilarating und dessen Trainingsgefährten Bentos vorbeizuziehen (Video ansehen).
Aber einmal in Front, konnte sich der Favorit nicht so recht lösen und vor allem der auf eigentlich zu weiter Distanz engagierte Exzilarating packte noch einmal groß an.
Doch hauchdünn schnappte Super Eagle unter Formjockey Henk Grewe zu, verwies die beiden Pubben-Pferde mit Exzilarating an der Spitze auf die Plätze zwei und drei. Dagegen baute der Co-Favorit Interpret früh ab und wurde hinter Timm´s Diamant (ebenfalls aus dem Pubben-Stall) nur Fünfter.
Zum ersten Mal stieg Andreas Helenbein am Sonntag in dieser Saison in den Sattel. Und der Einstand des Hofer-Stalljockey fiel gleich verheißungsvoll aus. Denn mit dem 14:10-Favoriten Innisfree hatte er im einleitenden Maidenrennen über 1200 Meter gegen die Riesenaußenseiterin Compulsion und den ebenfalls von Mario Hofer vorbereiteten Island Treasure ganz leichtes Spiel (Video ansehen).
Schon seit einiger Zeit musste Trainerin Doris Smith auf einen Volltreffer warten. Doch am Sonntag endete die Durststrecke, als der Wallach Keltic Rock (91:10) in einem 1800 Meter-Handicap vom letzten Platz aus die Konkurrenz mit Point Pleasant und Kalligraph an der Spitze, unter Laura Gabriel förmlich überrollte.
Völlig formgemäß verlief die Wettchance des Tages (Ausgleich UV, 2500 m), als die 27:10-Favoritin Nala mit Adrenalin Rush und Andine weitere stark gewettete Pferde bezwang, nur die 468:10-Chance One Night Girl war als Vierte eine Überraschung und machte die Viererwette mit 12.919:10 Euro rund (Video ansehen).











