Die UAE 1.000 Guineas (1600 m), das erste klassische Rennen der Saison in Dubai, sind eigentlich eine Domäne von Godolphin-Trainer Saeed bin Suroor. Am Freitag sollte das mit 250.000 Dollar dotierte Listenrennen für die Stuten zum siebten Mal bei der neunten Austragung in den Stall des Ex-Polizisten wandern, denn er sattelte die beiden Favoritinnen. Doch es kam anders.
Zur lächerlichen Quote von 13:10 kam Devotee an den Start, für die sich Frankie Dettori gegenüber SOS Brillante entschieden hatte, die in einem Trial zuletzt imponiert hatte. Doch Dettoris Ritt war in der Geraden schon als Erste geschlagen, kam schließlich als Letzte ins Ziel getrudelt (Video ansehen).
Besser hielt sich SOS Brillante, doch auch sie hatte letztendlich keine Siegchance, kam nur als Fünfte über die Linie. Und auch Mike de Kocks Stute India Tiberina spielte keine Rolle, wurde Vorletzte.
Der Sieg ging in den Stall des in Saudi-Arabien trainierenden Jerry Barton, als sich So Shiny (Foto) unter Mick Kinane Start-Ziel ganz überlegen gegen die Japanerin Earth Living (Christophe-Patrice Lemaire) durchsetzte. Platz drei ging an die Bahrain-Stute Purple Sage.
170:10 gab es am Toto auf die Siegerin, die bereits in ihrer früheren Heimat Argentinien Gruppe I-Siegerin war. Hinter Ever Loved und Esta Bailando wurde Rupert Plerschs Stute Fire Sale Sechste und blieb damit noch vor den Favoritinnen aus dem Suroor-Stall. Die Dreierwette im ersten Klassiker des Jahres 2009 zahlte sagenhafte 100.151:10!
Trotz dieser Pleite war es ein Riesenabend für das Godolphin-Team, denn durch Asset, Alexandros und Friston Forest (in dessen Sattel saß Ted Durcan) hatten die ‚Blauen‘ bereits vor den Guineas drei Rennen gewonnen.
Im Rennen von Friston Forest, einem mit 150.000 Dollar dotierten Handicap über 2700 Meter (seit sechs Jahren gab es in Nad Al Sheba kein so langes Rennen mehr) stellte die Operation von Sheikh Mohammed Al Maktoum sogar mit Veracity auch noch den Zweitplatzierten.
Der Lomitas-Sohn musste sich erst im allerletzten Galoppsprung geschlagen geben, verlor nur mit einer Nase. Das Rennen selbst begeisterte alle Fans, lieferten sich die beiden Steher einen erbitterten Kampf bis zur Linie (Video ansehen).










