Das Abenteuer Dubai 2009 verläuft für den Fährhofer Santiago Atitlan bislang alles andere als erfolgreich. Unter Stalljockey Eduardo Pedroza kam der Wallach aus dem Stall von Andreas Wöhler am Freitag im Oxford Handicap (1200 m, Gras, 120.000 Dollar) nur auf den neunten, und damit drittletzten Platz. Eigentlich hatte der Stravinsky-Sohn zu keinem Zeitpunkt eine bessere Chance, denn er kam nie richtig aus den hinteren Regionen weg.
Schon bei seinem ersten Start vor zwei Wochen hatte Santiago Atitlan (210:10) in einem ähnlichen Rennen den vorletzten Platz belegt. Der Sieg ging in dieser Prüfung wieder einmal an ein Pferd aus dem Besitz von Godolphin, denn Asset (Frankie Dettori, 45:10) konnte sich leicht mit eineinhalb Längen Vorsprung durchsetzen (Video ansehen).
Ein erfreuliches Ergebnis gab es für Rupert Plersch, denn der deutsche Besitzer stellte mit Lipocco den Zweitplatzierten, der sich für das beste Platzgeld (24.000 Dollar) knapp gegen Judd Street behaupten konnte. Vierter wurde der Favorit Warsaw aus dem Stall von Mike de Kock, der mit Diana’s Choice (Kevin Shea) dafür die Siegerin in der ersten Abteilung dieses Rennens stellen konnte.
Platz füng belegte der Italiener Black Mambazo, der bei seinem letzten Start in Rom Zweiter hinter dem überlegenen Overdose gewesen war.
Nicht besser als Santiago Atitlan erging es eine Stunde später dem ehemaligen Hofer-Schützling Apollo Star. Der Devil River Peek-Sohn, der mittlerweile von der Norwegerin Cathrine Erichsen vorbereitet und von Paul Harley gemanaged wird, wurde in der Park Lane Trophy (1777 m, Gras, 150.000 Dollar), einem Handicap, nur Achter und damit Letzter (Video ansehen).
Unter Stephane Pasquier hatte der mehrfache Gruppesieger, der mit einer Quote von 150:10 in einer Außenseiterrolle stand, wie üblich gleich die Spitze übernommen, doch so richtig absetzen konnte sich der Fuchs nie von den Gegnern, die ihn in der Zielgeraden dann auch schnell überliefen.
Auch hier wanderte der Siegpreis in den Godolphin-Stall, als der Kingmambo-Sohn Alexandros (37:10, Foto) sogar noch leichter (dreieinhalb Längen Vorsprung) gewann als vor zwei Wochen, als er ebenfalls in einem Handicap erfolgreich gewesen war. Platz zwei ging an den de Kock-Schützling Biarritz, während Blue Ksar Dritter wurde.











