Scheich-Freude beim Carnival-Start: My Indy ist souver

Sheikh Mohammed erlebte einen mehr als angenehmen Auftakt zum Dubai Racing Carnival am Donnerstag auf dem Nad Al Sheba-Kurs. Denn gleich das Highlight des Abends, der erste Lauf der Al Maktoum Challenge (Gruppe III, 200.000 Dollar, 1600 Meter, Sand) wanderte auf das Konto seines Godolphin-Stalles.

Hier glänzte der von Saeed bin Suroor vorbereitete My Indy, der 2007 schon in den UAE Guineas mit einer starken Platzierung aufgewartet hatte, wie er wollte. Lanfranco Dettori, der wie Suroor zuvor schon eine Prüfung mit SOS Brillante an sich gebracht hatte, servierte dem Mitfavoriten ein Rennen nach Maß.

An dritter Position dieses enorm stark besetzten Rennens wartete er den Gang der Dinge ab, um im Einlauf früh einen Gang höher zu schalten. In einem äjhnlichen Stil wie Vorjahressieger Happy Boy, der diesmal nie nach vorne kam und zeitig ausgespielt hatte, verabschiedete sich My Indy (Foto), ein Indigo Shiner-Sohn, von der völlig chancenlosen Gegnerschaft.

Lediglich der ebenfalls in Dubai von Doug Watson trainierte Green Coast und der letztjährige Godolphin Mile-Dritte Don Renato hielten sich noch einigermaßen in seinem Dunstkreis auf. Doch gegen My Indy gab es kein Ankommen.

‚Ein toller Start, so kann es weitergehen‘, meinte Frankie Dettori nach diesem Sieg. Klar unter den Erwartungen blieb das Quartett von Mike de Kock, wobei Frosty Secret Vierter wurde, während der Favorit Royal Vintage nach einem idealen Rennen früh die Segel streichen musste.

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